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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Wochenausblick: Prinzip Hoffnung treibt die Kurse




04.03.19 12:19
Redaktion boerse-frankfurt.de


Diskussionen über eine mögliche Lösung im Zollstreit zwischen China und den USA hebt die Laune an den Aktienmärkten. 4. März 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eine weitere Woche mit steigenden Kursen am deutschen Aktienmarkt liegt hinter uns. Der DAX schloss am Freitag erstmals seit fast vier Monaten knapp über 11.600 Punkten und liegt damit seit Anfang Januar fast 10 Prozent im Plus. Renten verzeichneten im Gegenzug Kursverluste. Auch setzte die nachlassende Risikoscheu dem Goldpreis zu, der von 1.326 auf 1.295 US-Dollar pro Feinunze nachgab. 

Lösung in greifbarer Nähe?


Der Optimismus zum Wochenbeginn - der DAX startet mit 11.646 Punkten in den Handel - steht im Zusammenhang mit Entspannungssignalen beim Dauerthema Zollstreit zwischen China und den USA. Medienberichten zufolge rücken Verhandlungsfortschritte ein Abkommen zum Monatsende in den Bereich des Möglichen. Im Rahmen eines Besuchs des chinesischen Staatschefs in Florida sei die Unterzeichnung weitreichender Handelsvereinbarungen nicht ausgeschlossen. 

Auch die Erleichterung über einen unwahrscheinlicher gewordenen ungeordneten Brexit spielt Aktien in die Karten, wie Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank meint. Am 14. März werde das britische Unterhaus über eine Verlängerung der Verhandlungen abstimmen, falls der ausgehandelte Brexit-Vertrag wie erwartet im Parlament zuvor abgelehnt wird. Zudem überzeugten besser als erwartete US-Wirtschaftsdaten sowie ein chinesischer Einkaufsmanagerindex, der wieder auf die Expansionsmarke von 50 zusteuere.

Noch keine Entwarnung


Als Trendwende gehen die Aktiengewinne nach Ansicht von Chris-Oliver Schickentanz aber noch nicht durch. Mit Blick auf die Aktivitäten institutioneller Investoren macht der Commerzbank-Analyst seit Jahresbeginn unverändert hohe Verkäufe aus. Mit den größten Zuflüssen seit 23 Wochen hätten Anleger in den vergangenen Tagen tendenziell zu US-Werten gegriffen, während sich die Abflüsse aus europäischen Fonds fortsetzten. 

Europäische Konzerne mit ansehnlichen Ausschüttungen


Potenzielle Unterstützung für hiesige Aktien liefert nach Meinung Robert Halvers von der Baader Bank die im April beginnende Dividendensaison. Voraussichtlich würden 23 DAX-Konzerne ihre Ausschüttungen erhöhen und mit insgesamt 38 Milliarden Euro einen neuen Rekord erreichen. Der DAX komme auf eine Dividendenrendite von knapp 3,6 Prozent, der Euro Stoxx 50 auf etwas unter 4 Prozent und einige Branchen sowie ein reiner Euro-Dividendenindex auf über 5 Prozent. Bei deutschen Einzelaktien ließen sich gar um 6 Prozent erzielen. 

Geldpolitik im Fokus


Beim Treffen der EZB-Ratsmitglieder am Donnerstag werden womöglich zusätzliche geldpolitische Maßnahmen vorangetrieben. Ulf Krauss rechnet hinsichtlich der längerfristigen Liquiditätsbereitstellung für die Banken, den sogenannten TLTROs, zwar noch nicht mit konkreten Entscheidungen. "Bereits bei der letzten Sitzung wurde jedoch festgelegt, dass die technischen Analysen für eine rasche Umsetzung hinter den Kulissen vorangetrieben werden", erinnert der Helaba-Analyst. Kürzere Laufzeiten und ein variabler Zins könnten der schwächelnden Kreditvergabe im Euroraum entgegenwirken. Zudem gäbe eine Liquiditätsspritze mehr Spielraum für eine Anpassung des negativen Einlagensatzes. Der Strafzins koste die Banken hohe Milliardenbeträge und benachteilige die Finanzhäuser im internationalen Wettbewerb. 

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine


Dienstag, 5. März 

Nach 22:00 Uhr. Deutschland: Veröffentlichung der Indexanpassungen zum 18. März.

Donnerstag, 7. März 

13:45 Uhr. Eurozone: EZB-Sitzung 

14:30 Uhr. US-Arbeitsmarktbericht für Februar. In den vergangenen sechs Monaten wurden durchschnittlich gut 230.000 Stellen pro Monat zusätzlich geschaffen. An diesen hohen Durchschnittswert wird der Monat Februar nach Ansicht der DekaBank vermutlich nicht ganz anknüpfen können. Frühindikatoren deuteten auf eine leichte Abschwächung. Der Stillstand bei den Behörden habe die Arbeitslosenquote für Januar um 0,2 Prozent nach oben verzerrt, was sich im Februar nach unten korrigiert haben werde. 

von: Iris Merker 04. März 2019, 
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