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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Wochenausblick: Märkte gehen in die Knie




25.03.19 13:02
Redaktion boerse-frankfurt.de


Die Märkte sind wieder im "Risk-off"-Modus. Auch charttechnisch sieht es nicht gut aus. Doch es gibt nicht nur Skeptiker. 25. März 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Schlechte Konjunkturzahlen inklusive trübem Ausblick der US-Notenbank, das Brexit-Gerangel und der Handelskonflikt: An den Börsen stehen die Zeichen wieder einmal auf Rot. Nachdem der DAX noch am Dienstag vergangener Woche über 11.800 Punkte gestiegen war, schloss der Index die Woche mit nur noch 11.364 Zählern, am Montagmorgen sind es zum Handelsstart 11.323 Punkte. Auch die US-Börsen gingen am Freitag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel, die asiatischen Börsen verloren zu Wochenbeginn ebenfalls klar. 

Die Unsicherheit um den Brexit setzt sich fort: Stimmt in dieser Woche das britische Parlament dem ausgehandelten Vertrag mit der EU zu, ist immerhin Zeit bis zum 22. Mai für die Organisation eines geordneten Brexit. Lehnt das Parlament den Vertrag ab, steht nur ein kurzer Aufschub bis zum 12. April an. 

"Überdurchschnittliche Kurschancen"


Markus Reinwand von der Helaba weist darauf hin, dass die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland und im Euroraum zuletzt noch einmal deutlich gesunken sind und schon fast das zyklische Tief von 2012 erreicht wurde. Die ZEW-Konjunkturerwartungen hätten aber bereits zum fünften Mal in Folge zugelegt, die Abwärtsrevisionen bei den Gewinnschätzungen ließen nach. "Dies deutet auf eine baldige Wende der Wachstums- und Gewinnerwartungen hin", erklärt der Analyst. Gewissheit könne es aber derzeit nicht geben, Hauptrisikofaktoren lägen im ungeordneten Brexit und/oder einer neuerlichen Verschärfung des Handelskonflikts. "Dem stehen jedoch überdurchschnittliche Kurschancen gegenüber, wenn - wie von uns erwartet - Lösungen für beide Konfliktfelder gefunden werden." 

"Test der 11.000er-Marke"  

Die Charttechnik mahnt allerdings: "Der DAX hat wieder einmal eine große Chance nicht nutzen können", bemerkt Christoph Geyer von der Commerzbank. Der Ausbruch zum Wochenstart der vergangenen Woche habe Anleger recht positiv gestimmt, obwohl die Indikatoren unverändert keine Entwarnung gegeben hätten. Das Ausbruchsniveau sei entsprechend nicht gehalten worden, mit dem Abwärtsschub am Freitag seien die Verkaufssignale der Indikatoren bestätigt worden. "Zudem haben die Umsätze angezogen, was darauf hindeutet, dass sich der neue Abwärtstrend ausweiten könnte", erklärt Geyer. "Ein Test der 11.000er-Marke könnte so in den kommenden Tagen erfolgen."


GeyerGeyer  

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


Montag, 25. März 

10.00 Uhr. Deutschland: ifo-Geschäftsklima März. 

Donnerstag, 28. März 

14.00 Uhr. Deutschland: Verbraucherpreise März. Das späte Ostern wirkt dämpfend, stellt die DekaBank fest und prognostiziert einen Anstieg um 1,7 Prozent zum Vorjahr. 

Freitag, 29. März 

11.00 Uhr. Eurozone: Verbraucherpreise März. Nach Ansicht der Commerzbank ist die Kernteuerungsrate im März wegen der späten Osterfeiertage auf 0,9 Prozent gefallen. Für die allgemeine Inflationsrate werden 1,4 Prozent prognostiziert. 

von: Anna-Maria Borse 25. März 2019,
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