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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Wochenausblick: Bestmarke in Reichweite




20.01.20 12:57
Redaktion boerse-frankfurt.de


Während an der Wall Street neue Rekorde geknackt werden, fehlen dem DAX zum Allzeithoch immer noch ein paar Punkte. In dieser Woche stehen Analysten zufolge die Chancen auf Höchstmarken aber gut.
 


20. Januar 2020. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Schafft er es oder nicht? In dieser Woche ist die große Frage, ob dem DAX endlich der Sprung auf ein neues Allzeithoch gelingt.  Am Freitag hatten gute Wirtschaftsdaten aus China und anhaltende Freude über das Teilabkommen im Handelsstreit zwischen den USA und China den DAX auf 13.526 Punkte zum Handelsschluss gehievt – nur noch etwas unterhalb seines Rekordhochs von Anfang 2018 bei 13.597 Zählern. In den USA knackten Dow Jones, S&P 500 und der Nasdaq abermals neue Rekorde. Am Montagmorgen liegt der DAX bei 13.512 Punkten aber erstmal leicht im Minus.


„Charttechnik könnte zu Allzeithoch führen“


Charttechnisch sieht es laut DZ Bank gut aus: Am Freitag sei ein neues 52-Wochenhoch am oberen Bollinger Band bei 13.558 Punkten getriggert worden, die Slow-Stochastik habe zudem ein neues, bestätigendes Kaufsignal generiert. „Diese charttechnische Kombination könnte den Index in dieser Woche bis zum Allzeithoch führen“, erklären die Analysten. Danach könne sogar die Kursregion um 13.900 Punkte ins Visier geraten. „Eine zwischenzeitliche technische Gegenreaktion wäre allerdings vor dem Erreichen der charttechnischen Barriere vorstellbar.“


 


„Mehr Risikofreude“


Nach Einschätzung von Claudia Windt von der Helaba dürften in dieser Woche günstige Stimmungsindikatoren aus dem Euroraum und Deutschland für etwas mehr Risikofreude sorgen. „Das spricht eher für Aktien als für Renten.“ Das Handelsabkommen lasse allerdings viele heikle Fragen offen, die in einem „Phase Two Deal“ vermutlich erst nach den US- Präsidentschaftswahlen behandelt würden. „Ob der Burgfriede bis November hält, ist keineswegs sicher.“ Immerhin werde der erste Deal dem gebeutelten Welthandel eine Atempause verschaffen und verhindern, dass sich die Situation weiter verschärfe. „Das ist für die chinesische und die deutsche Wirtschaft eine gute Botschaft.“


Die Commerzbank geht davon aus, dass sich der DAX in den kommenden Wochen zwischen 12.800 und 13.800 Punkten bewegen wird. „Unser Jahresendziel für den DAX bleibt aber bei konservativen 13.700 Punkten“, erklärt Analyst Andreas Hürkamp. Zum einen seien die Aktienmärkte bereits relativ hoch bewertet, zum anderen seien die Anleger mittlerweile sehr optimistisch.


Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


Montag, 20. Januar


USA: Martin Luther King Day. An den US-Märkten wird nicht gehandelt.


Dienstag, 21. Januar bis Freitag, 24. Januar


Schweiz: Weltwirtschaftsforum in Davos. 


11.00 Uhr. Deutschland: ZEW-Index Januar. Die Erwartungen der vom ZEW befragten Finanzanalysten haben sich laut Helaba bereits in den vergangenen Monaten deutlich aufgehellt, während sich die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage nur stabilisiert habe. Die nun erfolgte Unterzeichnung des Phase-1-Handelsabkommens werde wohl zu einer weiteren Verbesserung der Stimmung beitragen.


Donnerstag, 23. Januar


13.45 Uhr: Eurozone: EZB-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz. In der ersten Sitzung des EZB-Rats in diesem Jahr sind nach Ansicht der Helaba keine großen marktbeeinflussenden Entscheidungen zu erwarten. Breiten Raum bei der Pressekonferenz würden wohl Fragen zur angekündigten Überprüfung der EZB-Strategie einnehmen.


Freitag, 24. Januar


10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanagerindex Januar. Der Absturz der europäischen Konjunktur scheint abgewendet, erklärt die DekaBank. Allerdings sei zunächst noch mit einer Fortsetzung der Schwächephase zu rechnen. Die Analysten gehen davon aus, dass der Einkaufsmanagerindex für die eher binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleister deutlich oberhalb der Expansionsmarke von 50 Punkten liegt, der Einkaufsmanagerindex für die eher exportorientierte Industrie im Rezessionsbereich. Allerdings zeige sich bei der Industrie eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau.


Von: Anna-Maria Borse
20. Januar 2020, © Deutsche Börse AG




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