Kolumnist: Feingold-Research

Wirecard – jetzt beginnt der Kampf…




09.05.19 07:35
Feingold-Research

Die Zahlen liegen auf dem Tisch und nun beginnt bei Wirecard der Kampf um die Deutungshoheit und die Schlussfolgerungen. Deshalb sind auch weiter viele Papiere so spannend für Renditejäger. NOCH ist die Vola sehr hoch und Inline-Optionsscheine wie die WKN SR0GM5 liefern 100 Prozent Rendite falls die Aktie bis Anfang Juli zwischen 85 und 150 Euro notiert. Nimmt man die Grenzen etwas enger auf 90 – 150 sind mit der SR0GNA sogar mehr als 100 Prozent drin in nur noch 9 Wochen wohlgemerkt. Sowas geht nur mit dem volatilsten Titel überhaupt – Wirecard. Daher – wir suchen für Sie, wir finden und legen Ihnen in den nächsten Tagen nochmal das beste am Markt in die Auslage der Markt “klar kaufenswert”. Übrigens – Discounter wie die MF90KK von Morgan Stanley auf WDI mit 40% Seitwärtsrendite p.a finden Sie auch nicht alle Tage. Cap 130 – nur nebenbei…Richtig lustig wird es dann beim Discount-Call HX7NTQ mit Cap 130 auf WDI, Laufzeit Dezember. Ein solcher Call liefert 100 Prozent Rendite. Seitwärts. Und per Saldo seitwärts unter großen Schwankungen könnte es auch sein. Denn – zwischen 115 und 230 Euro haben wir alles gesehen, viel weiter kann man nicht auseinander liegen. Erst die Positivstimme: Die Baader Bank hat die Einstufung für Wirecard nach Quartalszahlen und einer Prognoseerhöhung auf “Buy” mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler sei solide in das neue Jahr gestartet, schrieb Analyst Knut Woller in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Das bereits jetzt nach oben geschraubte Jahresziel für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen interpretierte Woller als Zeichen der Zuversicht in die Geschäftsdynamik.


Wirecard könne aus eigener Kraft robust wachsen, so dass das Aufwärtspotenzial für die Aktien erheblich sei. Anders Ind. Research: Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Wirecard nach Quartalszahlen auf “Verkaufen” mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. “Kapriolen um Buchungsfehler” des Zahlungsabwicklers hätten im Quartalsbericht keine Spuren hinterlassen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Längerfristig werde das Unternehmen das noch immer hohe Umsatz- und Ergebniswachstum nicht halten können.


Warburg dagegen sagt:


Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Wirecard nach Quartalszahlen und einer Prognoseerhöhung auf “Buy” mit einem Kursziel von 220 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe auf den ersten Blick operativ stark abgeschnitten, schrieb Analyst Marius Fuhrberg in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Das nach oben geschraubte Jahresziel für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen unterstreiche die exzellente Entwicklung des Unternehmens.



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