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Wird der September seinem Ruf als schwacher Börsenmonat alle Ehre machen?




13.09.21 08:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Werde der September seinem Ruf als schwacher Börsenmonat alle Ehre machen, fragen die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Den Statistiken nach zumindest sei dies naheliegend. In ihrem wöchentlichen Marktausblick hätten die Analysten jüngst darauf hingewiesen, warum derartige statistische Spielereien aber mit Vorsicht zu genießen seien und dennoch scheine der Blick auf die aktuellen Kurstafeln ein klares Indiz zu geben. Mit Rückgängen auf Wochensicht von -1,7% im S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) und -1,1% im DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900), würden wir sowohl in den USA als auch in Europa auf die schwächste Handelswoche seit Mitte Juni zurückblicken. Dies werde jedoch dahingehend rasch relativiert, da der Freitagsschlusskurs des S&P 500 gerade einmal knapp 1,8% unter seinem Allzeithoch liege, welches erst Anfang September erreicht worden sei. Während also von Schwäche noch nicht wirklich die Rede sein könne, habe es trotzdem auch berechtigte fundamentale Gründe für die Kursabgaben gegeben.

So habe sich der Unternehmensnewsflow jüngst mit Umsatzwarnungen bei diversen US-Fluglinien gefüllt und auch die Angebotsknappheit im Industriesektor und Baugewerbe habe abermals Schlagzeilen gemacht. Dies habe auch Auswirkungen auf die aggregierten US-
Gewinnwachstumserwartungen des Analystenkonsens für das aktuelle Quartal gehabt, die zuletzt ein wenig nach unten hätten revidiert werden müssen. Auch wenn dies kurzfristig belastet habe, zeige das Beispiel der US-Airlines aber eindeutig, dass allfällige Kursschwächen auch rasch wieder für Einstiege genützt würden, denn der Ausblick werde von vielen Marktteilnehmern trotz abnehmender Konjunkturdynamik weiterhin als solide angesehen. So stünden den negativen Unternehmensmeldungen zum Beispiel die weiterhin abnehmenden Corona-Fallzahlen in den USA gegenüber.

Der Wochenauftakt sei jedoch abermals von Schwäche geprägt. Allen voran die chinesischen Börsen würden deutlich leichter notieren, aber auch die europäischen vorbörslichen Indikatoren würden auf einen Handelsstart unter den Freitagsschlusskursen hindeuten. Datenseitig sei der Kalender diese Woche gut gefüllt, für heute seien jedoch keine großen Impulse zu erwarten.

Der Goldpreis sei jüngst unter die Marke von USD 1.800 gefallen, könne heute Morgen aber bereits wieder leichte Zugewinne verbuchen. Die Ölpreise würden bereits den gesamten September über ohne klare Richtung tendieren, lägen aber zumindest zum Wochenauftakt leicht im Plus. Der Bitcoin komme nach seinen jüngeren größeren Abgaben nicht wirklich in die Gänge und handele weiterhin seitwärts rund um die Marke von USD 45.000. (13.09.2021/ac/a/m)






 
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