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Kolumnist: Daniel Schäfer

Wie sich Anleger vor einem DAX-Einbruch schützen können




05.03.15 11:40
Daniel Schäfer

Beim Blick auf die DAX-Tafel reiben sich Börsianer jeden Tag erneut die
Augen: Schon wieder ein neues Rekordhoch beim DAX! Der Leitindex steigt
und steigt als gäbe es kein Morgen. Exakt 6 Jahre dauert die Partylaune
der Anleger nun schon. Es war der 23.02.2009, als der DAX seinen
vorläufigen Tiefpunkt erreichte und bei 3.666 Punkten schloß. Von da an
ging es nur noch nach oben, zeitweise nur unterbrochen von einen
kurzfristigen Kurseinbruch im Sommer 2011. Nun ist die 11.000
Punktemarke geknackt, die 12.000er Marke ist im Visier.
Es ist vor allem das billige Zentralbankgeld der EZB, das die Kurse
treibt. Mangels Alternativen haben institutionelle Investoren keine
andere Möglichkeit als in Aktien zu investieren. Die nicht gelösten
Krisenherde wie Griechenland oder Ukraine werden dabei konsequent
ausgeblendet.

Angesichts der optimistischen Stimmung müssten sich die Anleger
eigentlich freuen. Doch mit jedem neuen Hoch nehmen die Stimmen der
Mahner zu, die vor einer heftigen Konsolidierung warnen. Diese sind
auch berechtigt, denn der Markt scheint überkauft. Kommt es zu einem
Kurseinbruch, könnte dieser ziemlich heftig ausfallen, sofern wichtige
Unterstützlinien nicht halten. Dann kann schnell eine Abwärtsspirale
einsetzen, wie wir sie schon oft gesehen haben: Am 03. September 2002
verlor der DAX aufgrund von Konjunkturängsten an einem Tag fast 6
Prozent, am 21. Januar 2008 mehr als 6 Prozent, am 01. Oktober 1998
rund 7,6 Prozent.

Grund zur Panik besteht jedoch zurzeit nicht. Das Börsenumfeld ist nach
wie vor intakt: Deutschlands Wirtschaft wächst weiter, die amerikanische
Konjunktur kommt ebenfalls in Fahrt, die Zinsen bleiben vorerst auf
ihrem Rekordtief und die EZB dürfte auch weiterhin massiv billiges Geld
in den Markt pumpen. Zudem liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des DAX
aktuell bei rund 14. Zum Vergleich: In den vergangenen 30 Jahren lag das
KGV durchschnittlich bei 19. Selbst im März 2000, als der Kursanstieg
des DAX bei rund 8.100 Punkten seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte,
bevor das Platzen der New Economy Blase die Märkte weltweit auf Talfahrt
schickte, lag das KGV des DAX bei beachtlichen 30. Somit sind die Blue
Chips immer noch günstig bewertet.

Aber wie bekommt man die Quadratur des Kreises hin, an weiter steigenden
zu Kursen zu partizipieren und sich gleichzeitig gegen Kursverluste
abzusichern?
Eine Möglichkeit ist die seit Freitag auf der Handelsplattform
United-Signals.com handelbare VZ DAX- Trendfolge Strategie. Diese
Strategie basiert auf einem Handelssystem, das unter Verwendung
technischer Kurs-Indikatoren die mittelfristigen Auf- und Abwärtstrends
des DAX Performance-Index analysiert und eindeutige Handelssignale
generiert. Hierfür wird der DAX Performance-Index in Verbindung mit dem
Short-DAX Performance-Index gehandelt. Ein Verkaufssignal für den DAX
bedeutet gleichzeitig ein Kaufsignal für den entsprechenden Short-DAX
und umgekehrt. Die Strategie konnte seit Beginn im November 2014 rund 10
Prozent zulegen.

Damit eignet sich die Strategie für risikobewusste Anleger, die jetzt
noch in den Aktienmarkt einsteigen und sich gleichzeitig vor einer
möglichen Konsolidierung schützen wollen.

Daniel Schäfer, Geschäftsführer United Signals GmbH

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