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Kolumnist: Daniel Schäfer

Wie Anleger mit einer intelligenten Strategie jetzt noch in den Rekord-DAX investieren können




31.03.15 18:44
Daniel Schäfer

Als im März 2009 der DAX aufgrund der Finanzkrise bei gut 3.600 Punkten seinen vorläufigen Tiefpunkt erreichte, haben wohl nur die kühnsten Optimisten daran geglaubt, dass dies der Startschuss für eine sechsjährige Rallye an den Aktienmärkten ist, die noch heute anhält. Im Dezember letzten Jahres übersprang der DAX dann erstmals die 10.000 Punktemarke, zwei Monate später fielen die 11.000 Punkte und jetzt im März musste sogar die 12.000er Marke dran glauben. Damit kommt der DAX auf eine beachtliche Performance von über 230 Prozent in diesem Zeitraum.


Aber diese Aktienrallye ist nicht ungewöhnlich. Sie gab es in der Vergangenheit schon zweimal, so in den Jahren 1981 bis 1987 und von 1992 bis 1998 mit ähnlich rasanten Kursanstiegen.


Ungewöhnlich an dieser Rallye ist nur, dass sich der DAX offenbar emanzipiert hat und aus dem Schatten seines großen Vorbildes, dem S&P 500, herausgetreten ist. Denn der bewegt sich seit gut vier Monaten eher seitwärts.


Die Schuldigen für den Aktienboom sind schnell gefunden: Es ist zum einen die Europäische Zentralbank und mit ihr Notenbankchef Mario Draghi, der die Kapitalmärkte mit billigem Geld flutet und gleichzeitig die Zinsen auf ein Rekordtief gesenkt hat. Damit decken die Renditen festverzinsliche Anleihen kaum noch die Inflationsrate.


Die expansive Geldpolitik hat jedoch dazu geführt, dass der Euro massiv gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren hat, was wiederum der deutschen Exportwirtschaft massiv unter die Arme greift.


Und nicht zuletzt ist auch noch der niedrige Ölpreis zu nennen, der nicht nur die Kauflaune der Konsumenten steigert, sondern auch wie ein Konjunkturprogramm für die heimische Industrie wirkt.


Wer also schon vor Jahren Aktien gekauft hat, der wird sich heute freuen. Wer jedoch nicht investiert ist, hofft auf eine deutliche Kurskorrektur, die aber unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht absehbar ist.


Sollten aber Anleger bei dem aktuell hohen Niveau noch einen Einstieg wagen? Ja, denn dazu gibt es mehrere Gründe. Erstens ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der bisherige Trend weiter fortsetzt, größer als dass er sich umkehrt. Zweitens gibt es derzeit keine nennenswerten Gründe, anzunehmen, dass sich die Kurstreiber des DAX auf absehbare Zeit massiv abschwächen. Und zu guter Letzt gibt es intelligente Strategien, die geeignet sind, an steigenden Kursen zu partizipieren und sich gleichzeitig gegen Kursverluste abzusichern. So setzt beispielsweise die Strategie „VZ Dax-Trendfolge Long only“, die auf der Internetplattform United-Signals.com handelbar ist, auf einen weiter steigenden DAX, sichert aber zur Begrenzung von Kursverlusten jeden Trade mit einem Stop Loss ab. Dabei bedient sich die Strategie eines Handelssystems, das unter Verwendung technischer Kurs-Indikatoren die mittelfristigen Auf- und Abwärtstrends des DAX Performance-Index analysiert und eindeutige Handelssignale generiert. So konnte die Strategie seit Auflegung im zweistelligen Prozentbereich zulegen.


Fazit: Am deutschen Aktienmarkt führt trotz der rasanten Kursentwicklung mangels Alternativen immer noch kein Weg vorbei, ansonsten läuft man Gefahr, auch weiterhin den Kursen nur hinterher zu schauen. Der Einstieg sollte aber niemals ohne Absicherung erfolgen. Innovative Handelsstrategien können dabei hilfreich sein.



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 13.204 - 10.279 -
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Xetra 12.309,44 - -0,03%  12:13
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