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Werden die Ölpreise weiter nachgeben?




13.02.18 10:35
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Preisrutsch bei Rohöl seit Anfang Februar sorgte dafür, dass sich die Ölpreise wieder den Niveaus angenähert haben, die mit den Fundamentaldaten am Ölmarkt besser im Einklang stehen, so die Analysten der DekaBank.

Übertriebene Ölpreise nahe 70 US-Dollar hätten sich erwartungsgemäß nicht lange halten können. Die US-Bohraktivität sei angestiegen und die Ölförderung in den USA habe in der ersten Februarwoche die magische Marke von 10 Mio. Barrels pro Tag geknackt. Dass die OPEC-Länder ihre Ölproduktion im Januar nicht weiter gedrosselt hätten, sei für die Marktbereinigung nicht hilfreich gewesen. Sollte die stärkere Risikowahrnehmung an den Finanzmärkten in den kommenden Wochen anhalten, könnten die Ölpreise weiter nachgeben. Denn die spekulativ orientierten Ölmarktteilnehmer seien nach wie vor sehr einseitig positioniert, was bei einer weiteren Stimmungseintrübung den Ölpreisrückgang verstärken könnte. (Ausgabe Februar/März 2018) (13.02.2018/ac/a/m)





 
 
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