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Kolumnist: Frank Schäffler

Wer Frieden will, muss für Freihandel einstehen




17.11.19 15:02
Frank Schäffler

Dem Freihandel geht es schlecht. Er wird nicht mehr allgemein als gesellschaftliche Errungenschaft anerkannt. Vielleicht noch in Sonntagsreden. Aber schon der zurückliegende Kampf linker Gruppen gegen TTIP und CETA in Deutschland, Europa und in vielen anderen Industrieländern zeigte, dass diese Gruppen in Freihandelsverträgen verschiedenste Gefahren lauern sahen, die sie bizarr und grotesk ausmalten. Sie vermuteten eine Verschwörung multinationaler Konzerne, die einseitig ihre Interessen durchsetzen. Oder den Abbau von Verbraucher- und Gesundheitsstandards.


Generell sahen sie die demokratische Mitwirkung gefährdet. Eine gehörige Portion Antiamerikanismus schwebte über dieser Szenerie. Seit Donald Trump 2016 zum 45. Präsident der USA gewählt wurde, ist es um die linken Kritiker der Freihandelsabkommen stiller geworden. Seitdem übernimmt der amerikanische Präsident höchstselbst die Rolle des Kritikers: Amerika werde seit Jahren durch schlechte Freihandelsabkommen benachteiligt. Dies gehe zu Lasten vieler Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten. Und jetzt schaukelt man sich gegenseitig hoch mit der Zielgeraden Handelskrieg. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die Wachstumsraten der Weltwirtschaft stagnieren oder gehen sogar zurück, die Weltwirtschaft ist verunsichert.



Lesen Sie die aktuelle Kolumne von Frank Schäffler bei Prometheus – Das Freiheitsinstitut
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