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Kolumnist: Feingold-Research

Was bedeuten “historische Volatilität” und “implizite” Volatilität?




06.11.19 17:22
Feingold-Research

Zertifikate, Knock-Outs und Optionsscheine richten sich längst auch an Anfänger und Privatanleger. Umso wichtiger ist es, sich auch mit den Feinheiten der Produkte zu beschäftigen. Auf Feingold Research werfen wir immer wieder einen Blick auf Volatilität und Co. Auch der Deutsche Derivate Verband bietet eine Serie ” Endlich Verstädnlich” um ihnen einige Besonderheiten näher zu bringen. 


Volatilität ist ein statistisches Maß für die Häufigkeit und die Stärke von Kursausschlägen. Die historische Volatilität wird auf Basis bisheriger Kurse berechnet und liefert damit eine Aussage über Schwankungen in der Vergangenheit. Diese kann somit allenfalls einen Anhaltspunkt bei der Analyse von Wertpapieren liefern. Entscheidend ist aber vielmehr die Erwartung an die zukünftige Entwicklung der Häufigkeit und Stärke von Kursausschlägen. Die erwartete zukünftige Schwankung wird als implizite Volatilität bezeichnet. Diese kann höher oder niedriger sein als die historische Volatilität, je nachdem, ob die Marktteilnehmer stärkere oder schwächere Kursausschläge erwarten. Sie wird für die Preisbildung herangezogen und lässt sich daher indirekt am Preis eines Wertpapiers ablesen.



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