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Wacker Neuson-Aktie: Bagger steuern neue Rekorde an - Aktienanalyse




17.04.18 09:33
aktiencheck.de

Haar (www.aktiencheck.de) - Wacker Neuson-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":


 


Laut den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" ist die Aktie des Baumaschinenspezialisten Wacker Neuson SE (ISIN: DE000WACK012, WKN: WACK01, Ticker-Symbol: WAC, NASDAQ OTC-Symbol: WKRCF) ein idealer Kaufkandidat bei allgemeinen Kursturbulenzen.


 


Vorstandswoche-Favorit Wacker Neuson habe starke Zahlen für 2017 präsentiert. Umsatz: Plus 13%. Die EBIT-Marge: 8,6%. Nettogewinn: 87,5 Mio. Euro. CEO Martin Lehner habe bei dem Besuch der Experten auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt den zweithöchsten Gewinn in der Firmengeschichte präsentieren können sowie einen Rekordumsatz und Rekord-EBIT. Der Anbieter von Baugeräten und Kompaktmaschinen sei zudem stark beim Free Cashflow. 2017 habe der Free Cashflow bei 99 Mio. Euro gelegen - ein Rekord!


 


Wacker Neuson erziele gut 75% der Einnahmen in Europa. In dieser Region habe die EBIT-Marge in 2017 bei über 13% gelegen. Americas habe 23% der gesamten Umsatzerlöse beigesteuert. Hier sei das EBIT allerdings mit 1 Mio. Euro negativ gewesen. Restrukturierungen im einstelligen Millionenbereich hätten dieses Ergebnis belastet. Wie CFO Wilfried Trepels den Experten auf Nachfrage mitgeteilt habe, solle die Region in 2018 positive Ergebnisbeiträge liefern. Die Umsätze in der Region Asien-Pazifik seien bisher noch relativ klein und im letzten Jahr leicht rückläufig gewesen. Verantwortlich dafür sei das Geschäft in China gewesen. 2017 habe das EBIT in dieser Region sogar minus 10 Mio. Euro betragen, was unter anderem auch an Einmaleffekten gelegen habe.


 


Lehner rechne in den nächsten Jahren mit einem starken Wachstum in Asien. Anfang 2018 sei die Serienproduktion für Minibagger im neu eröffneten Werk in Shanghai aufgenommen worden. Der Finanzchef erwarte 2018 für diese Region mit einer Reduzierung der Verluste. Die Gewinnschwelle solle spätestens 2019 erreicht werden.


 


2018 plane der CEO mit einem Wachstum in allen Regionen. Nach Angaben von Lehner sei die Gesellschaft stark ins neue Jahr gestartet. “Unser Auftragsbestand ist wesentlich höher als im Vorjahr.“ Für 2018 erwarte er ein Umsatzplus von 8 bis 11% auf bis zu 1.7 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge solle sich auf 9 bis 10% belaufen. Die Prognose für die EBIT-Marge erscheine den Experten eher konservativ, da sie bereinigt um Einmaleffekte in 2017 knapp bei 9,5% gelegen habe. Trepels weise indes darauf hin, dass in 2018 ein Werk in den USA geschlossen werde, um in ein größeres umzuziehen. Zudem werde eine Produktionsstätte für Baugeräte auf den Philippinen in das neue Werk in Shanghai integriert. Das größte Risiko sehe der CFO derzeit in der Materialversorgung zur Sicherung der eigenen Produktion, da alle Lieferanten gut ausgelastet seien - mit einhergehend steigenden Materialkosten. Der aktuell stärkere Euro verteuere die Exporte. Ein gewisser Risikoabschlag dürfte in der Margenprognose enthalten sein.


 


Die Experten hätten für eine vorsichtigere Prognose durchaus Verständnis, da das Management in den Jahren 2015 und 2016 die eigenen Ziele zu hoch angesetzt habe. Sie würden für 2018 erwarten, dass Wacker Neuson die oberen Bandbreiten erreiche. Im besten Falle werde sich das EBIT 2018 auf bis zu 170 Mio. Euro belaufen. Das Finanzergebnis erwarte Trepels in etwa auf Vorjahresniveau ohne eventuelle Wechselkurseffekte sowie eine Steuerquote von ca. 29%. Netto könnten in diesem Jahr bis zu 116 Mio. Euro in der Kasse klingeln oder ca. 1.65 Euro je Aktie. Überall neue Rekorde in 2018! Die Cashflows erwarte der Finanzchef auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Das liege daran, dass Capex in diesem Turnus etwas höher ausfallen werde als in anderen Jahren.


 


Für das Jahr 2022 prognostiziere Lehner einen Umsatz von deutlich über 2. Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von über 11%. Das Wachstum wolle der Vorstandschef im Wesentlichen organisch erreichen. Zukäufe müssten nicht zwingend erfolgen. “Wir agieren bei Akquisitionen opportunistisch“. Wacker Neuson wolle vor allem in Asien und USA massiv wachsen. Das Unternehmen profitiere in der Baubranche von Trends zur Urbanisierung und von Infrastrukturmaßnahmen. In China entstünden zum Beispiel zahlreiche Millionenstädte. In der Landwirtschaft gehe es ebenfalls wieder aufwärts. Dort sei die Mechanisierung in den nächsten Jahren nicht aufzuhalten. Zudem gebe es einen starken Trend zu Elektrogeräten, die Wacker Neuson schon heute im Portfolio habe.


 


Zum künftigen Wachstum werde auch die Kooperation mit dem Landmaschinen-Giganten John Deere beim Vertrieb von Kompaktmaschinen für die Landwirtschaft beitragen. Die Zusammenarbeit mit den Amerikanern werde die bisherige Kooperation mit der Claas-Gruppe mehr als kompensieren. Über das Vertriebsnetz von John Deere würden kompakte, allradgelenkte Radlader für den Einsatz auf Feldern oder in Ställen angeboten, die die Amerikaner nicht im Angebot hätten. Zu den Dimensionen dieser Kooperation habe sich der Vorstand nicht äußern wollen. Bekanntlich ende die Kooperation mit Caterpillar bei der Fertigung von Minibaggern Ende 2019. 2018 laufe das Volumen noch voll ins Zahlenwerk ein. Nächstes Jahr dürfte es sich halbieren; aber in den Folgejahren noch mit einem Viertel davon zum Umsatz beitragen. Die Experten würden davon ausgehen, dass Wacker Neuson auch dies mittelfristig gut kompensieren könne. Zudem seien neue Kooperationen nie auszuschließen.


 


Gegenüber der Experten-Empfehlung im November bei Kursen von 12,50 Euro, habe sich die Aktie großartig entwickelt. Mit einem KGV von 16 für 2018 sei das Papier auch nicht gerade überbewertet.


 


Die Wacker Neuson-Aktie ist ein idealer Kaufkandidat bei allgemeinen Kursturbulenzen, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 17.04.2018)


 


Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.


 


Börsenplätze Wacker Neuson-Aktie:


 


Xetra-Aktienkurs Wacker Neuson-Aktie:
28,04 EUR (16.014.2018)


 


Tradegate-Aktienkurs Wacker Neuson-Aktie:


27,98 EUR (16.04.2018)


 


ISIN Wacker Neuson-Aktie:


DE000WACK012


 


WKN Wacker Neuson-Aktie:


WACK01


 


Ticker-Symbol Wacker Neuson-Aktie:


WAC


 


NASDAQ OTC Ticker-Symbol Wacker Neuson-Aktie:


WKRCF


 


Kurzprofil Wacker Neuson SE:


 


Die Wacker Neuson Group (ISIN: DE000WACK012, WKN: WACK01, Ticker-Symbol: WAC, NASDAQ OTC-Symbol: WKRCF) ist ein international tätiger Unternehmensverbund mit über 50 Tochterunternehmen und 140 eigenen Vertriebs- und Servicestationen. Als ein führender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen bietet der Konzern seinen Kunden weltweit ein breites Produktprogramm, umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote sowie eine leistungsfähige Ersatzteilversorgung. Zur Wacker Neuson Group gehören die Produktmarken Wacker Neuson, Kramer und Weidemann. Das Leistungsangebot richtet sich vor allem an Kunden aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau, der Landwirtschaft, den Kommunen, der Recycling- und Energiebranche sowie an Bahnbetriebe und Industrieunternehmen. Der Konzern erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 1,53 Mrd. Euro und beschäftigt über 5.500 Mitarbeiter weltweit. (17.04.2018/ac/a/nw)







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000WACK012 WACK01 33,86 € 20,40 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
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Hannover 21,56 € +0,94%  20.07.18
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Berlin 21,56 € +0,94%  20.07.18
Frankfurt 21,44 € -0,83%  20.07.18
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Xetra 20,92 € -2,97%  20.07.18
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Nasdaq OTC Other 25,2313 $ -3,37%  10.07.18
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