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Wachstumsprognosen: Spreizung zwischen den USA und Europa nimmt zu




01.04.21 13:40
Merck Finck

München (www.aktiencheck.de) - Kommende Woche findet das Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank statt, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank.

Dabei würden unter anderem die Wirtschaftswachstumsprognosen aktualisiert: "Der IWF dürfte seine Wachstumsschätzungen für die USA klar hoch nehmen", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck a Quintet Private Bank weiter: "Die anhaltenden europäischen Lockdowns sowie die viel weitreichenderen Hilfsprogramme Washingtons weiten die Wachstumskluft zwischen den USA und Europa immer weiter aus. Für die Aktienmärkte bedeutet das weiterhin mehr Potenzial an der Wall Street als in Frankfurt - auch wenn der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) gut unterstützt bleibt und sich seinem nächsten technischen Widerstand bei 15.200 Punkten nähern sollte."

Kommende Woche stünden nur überschaubar viele wichtige Konjunkturdaten an: Neben den finalen europäischen Einkaufsmanagerindices für die Dienstleistungsseite am Mittwoch seien dies in der Eurozone tags zuvor der Arbeitsmarktbericht für Februar sowie am Donnerstag die Produzentenpreise für diesen Monat. In Deutschland kämen am Donnerstag ebenfalls für Februar noch die Auftragseingänge sowie am Freitag die Industrieproduktion und die Handelsbilanz dazu.

In den USA seien am Montag die Februar-Auftragseingänge und der ISM-Bericht zur Stimmung im Dienstleistungsgewerbe, am Mittwochdas Protokoll der jüngsten FED-Sitzung sowie am Donnerstag die Produzentenpreise für März am wichtigsten. In China komme am Dienstag ein wichtiger Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor und am Freitag Daten zur Inflation und den Fabrikpreisen im März.

ZITATE:

"Der IWF dürfte seine Wachstumsschätzungen für die USA klar hoch nehmen."

"Die anhaltenden europäischen Lockdowns sowie die viel weitreichenderen Hilfsprogramme Washingtons weiten die Wachstumskluft zwischen den USA und Europa immer weiter aus."

"Für die Aktienmärkte bedeutet das weiterhin mehr Potenzial an der Wall Street als in Frankfurt - auch wenn der DAX gut unterstützt bleibt und sich seinem nächsten technischen Widerstand bei 15.200 Punkten nähern sollte." (01.04.2021/ac/a/m)







 
 
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