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Kolumnist: Bernd Raschkowski

WTI-Öl nach Rally im Korrektur-Modus




24.08.18 12:44
Bernd Raschkowski

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


 


Die Ölpreise haben im vergangenen Jahr eine atemberaubende Preisrally verzeichnet. Die amerikanische Ölsorte WTI kletterte seit Juni 2017 bis Juni 2018 von 44 auf 74 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Doch zuletzt beruhigte sich die Aufwärtsbewegung: Das Öl korrigiert auf hohem Niveau.


 


Nach dem deutlichen Kursanstieg der Energieträger bremst mittlerweile die Sorge vor einer Eskalation des internationalen Handelskonflikts. Auch andere geopolitische Risiken lassen die Angst vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft aufkommen - und sorgen damit für leicht sinkende Ölpreise. Aktuell notiert ein Barrel der Sorte WTI bei 68,50 Dollar.


 


Zehn Prozent vom Jahreshoch entfernt


 


Aus charttechnischer Sicht notiert das Öl weiter in einem Aufwärtstrend. Die langfristige, maßgebliche Chartlinie verläuft derzeit bei 64 Dollar.


 


In der folgenden Abbildung ist das Rohöl der amerikanischen Sorte WTI seit Juni 2017 dargestellt (in US-Dollar je Barrel, Candlestick-Chart auf Tagesbasis):


 



 


Gleichzeitig bildete sich seit Juli eine Korrekturlinie aus, welche das Öl bislang immerhin um rund zehn Prozent nach unten führte. Die junge, kurzfristige Chartlinie verläuft aktuell bei ca. 68 Dollar. Eine technische Unterstützung besteht bei 66,50 Dollar.


 


Langfristiger Aufwärtstrend (noch) intakt


 


Trotz der laufenden Konsolidierung verteidigte das Öl bislang seinen langfristigen Aufwärtstrend. In den kommenden Wochen muss die Aufwärtsbewegung im Öl jedoch zeigen, wieviel Kraft sie noch besitzt. Ein dynamischer Bruch der kurzfristigen Korrekturlinie würde den langfristigen, übergeordneten Trend bestätigen und das Kursziel von 74 Dollar aktivieren.


 


Fällt das WTI dagegen erneut unter die Stabilisierungszone bei rund 66,50 Dollar, so würde ein Warnsignal entstehen. Ein anschließender Bruch der langfristigen Trendlinie würde das bislang positive Gesamtbild des Rohöls zunichtemachen. In diesem Szenario wäre mittelfristiger Verkaufsdruck wahrscheinlich. Die nächste tragfähige Unterstützung des Energieträgers besteht erst im Bereich von 58 Dollar.


 


Freundliche Grüße aus Köln


 


Bernd Raschkowski


www.rohstoff-dienst.de


 


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