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Volkswagen: Die große Überraschung - Aktienanalyse




16.05.19 13:05
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jan Heusinger von "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Auf der Hauptversammlung habe Konzernvorstand Herbert Diess bekannt gegeben, eine eigene Batteriezellfertigung in Salzgitter hochziehen zu wollen. Dafür wolle der Autobauer eine Milliarde Euro locker machen. Eine Überraschung habe es bei der Bekanntgabe des Partners gegeben: Dieser komme nicht wie erwartet aus China, sondern aus Schweden und habe gerade einmal 200 Mitarbeiter.

Der Entschluss zu einer eigenen Batteriezellproduktion sei ein strategisch wichtiger Schritt für VW. Denn der Autobauer fahre eine konsequente Elektro-Offensive. Bis 2025 sollten mehr als 80 neue Elektromodelle auf den Markt kommen. Und bis 2030 stelle das Unternehmen für jedes der rund 300 Konzernmodelle mindestens eine elektrifizierte Variante in Aussicht.

Damit den Ambitionen des Konzerns nicht vorzeitig der Saft ausgehe und jedes Fahrzeug mit einem Akku ausgestattet werden könne, sollten in dem geplanten Werk in Salzgitter jährlich Batteriezellen mit einer Leistung von circa zwölf Gigawattstunden produziert werden (zum Vergleich: Teslas Gigafactory 1 produziere rund 23 Gigawattstunden jährlich). Bei starker Nachfrage solle zudem ein Ausbau auf bis zu 30 GWh jährlich möglich sein.

Eine Überraschung sei der Verbündete im Kampf gegen Tesla und Co. Es sei erwartet worden, dass Volkswagen einen der großen asiatischen Player (Panasonic, LG Chem und CATL) mit ins Boot hole. Stattdessen habe Herbert Diess das schwedische Startup Northvolt als strategischen Partner ernannt. Die Unternehmen hätten bereits Ende März bekannt gegeben, zusammen mit weiteren Partner an der Batterietechnik forschen zu wollen.

Das Problem: Auch Northvolt habe bislang keine Batterien in Massenfertigung gebaut. Das junge Unternehmen mit nur 200 Mitarbeitern stecke aktuell noch in den Planungen für eine Fertigung in Schweden. Diese solle 2020 mit der Zellproduktion beginnen und schlussendlich eine Kapazität von 32 GWh erreichen.

Doch das Risiko könnte sich für die Unternehmen lohnen. Die große Abhängigkeit von den asiatischen Anbietern könne zum Problem werden. Schon allein weil ein Großteil der Wertschöpfung beim Elektroauto auf die Batterie entfalle. Eine eigene Batterieproduktion dürfte die Batteriekapazitäten absichern und einen größeren Teil der Wertschöpfungskette im Unternehmen behalten. Langfristig dürfte sich diese Strategie auszahlen. Kurzfristig würden die Querelen aus dem Weißen Haus bei den Autowerten aber für ein Auf und Ab sorgen.

Mutige Anleger können sich im Bereich der Unterstützungszone bei 148,50 Euro und 152,50 Euro wieder vorsichtig positionieren, so Jan Heusinger von "Der Aktionär" zu der Volkswagen-Aktie. (Analyse vom 16.05.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
149,30 EUR -0,44% (16.05.2019, 13:12)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
149,10 EUR -0,01% (16.05.2019, 12:56)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (16.05.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
144,68 € 147,02 € -2,34 € -1,59% 20.05./18:37
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007664039 766403 176,60 € 131,00 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Jan Heusinger
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
144,68 € -1,59%  18:32
Hannover 146,94 € -0,45%  08:10
Berlin 145,48 € -1,03%  12:11
Hamburg 144,86 € -1,12%  16:59
Stuttgart 145,06 € -1,12%  18:20
Xetra 144,82 € -1,58%  17:35
München 144,70 € -1,77%  16:09
Frankfurt 144,46 € -1,83%  17:26
Düsseldorf 144,12 € -2,29%  17:15
Nasdaq OTC Other 160,52 $ -2,58%  15:30
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