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Volkswagen droht erneut Ärger in den USA - Aktienanalyse




06.08.19 13:06
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Jan Paul Fori vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär":

Jan Paul Fori von "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

In den USA könnte VW erneut Ärger vor Gericht drohen. Konkret gehe es dabei um eine wissenschaftliche Studie, die Medienberichten zufolge Grundlage für eine erneute Sammelklage werden könnte. VW könnte es erneut Milliarden kosten, sofern es zur Anklage komme.

Laut einer Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) hätten manipulierte Dieselautos zwischen 2008 und 2015 bei rund 38.000 Neugeborenen zu einem Körpergewicht von weniger als 2.500 Gramm, sprich Untergewicht geführt.

Da es sich der Studie zufolge um eine hohe Anzahl recht junger Geschädigter handle und somit für die Anwaltskanzleien ein riesiger Gewinn möglich sei, sei eine neue Sammelklage, einem Bericht der FAZ nach, durchaus möglich.

Ob es letztlich zur Anklage komme und wie schwer es VW treffen würde, sei momentan noch ungewiss. Investoren sollten sich daher von vagen Äußerungen nicht verunsichern lassen, schließlich komme die selbe Studie auch zu dem Ergebnis, dass ein manipulierter Diesel genauso schädlich wie 150 Benziner sei. Darüber hinaus werde der DAX-Konzern von Topanwälten vertreten.

Jedoch habe sich das Chartbild in den vergangenen Tagen deutlich eingetrübt, zuletzt sei der Autotitel unter die 200-Tage-Linie bei 147,60 Euro gerutscht. Außerdem belaste erneut die Sorge vor möglichen Strafzöllen die gesamte Automobilbranche.

Die nächsten Auffangmarken befänden sich weiterhin bei 140 und 138 Euro. Sollten diese die Talfahrt nicht beenden, sollten bereits investierte Anleger spätestens bei 135 Euro die Reißleine ziehen, so Jan Paul Fori von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.08.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
144,56 EUR +1,47% (06.08.2019, 12:34)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
144,16 EUR +0,83% (06.08.2019, 12:29)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (06.08.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007664039 766403 187,74 € 79,38 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Jan Paul Fori
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
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