Kolumnist: S. Feuerstein

Volkswagen mit Sequenz nach unten!




28.09.22 12:38
S. Feuerstein

Volkswagen hat eine Abwärtssequenz ausgebildet, die seit April 2021 intakt ist. Mittlerweile ist das erwartete KGV 2024 auf 4,03 gefallen. Die Marktteilnehmer rechnen mit einer Korrektur der Gewinne nach unten. Im Lichte der multiplen Herausforderungen ist diese Einschätzung nicht von der Hand zu weisen.


Der Volkswagen-Konzern fürchtet einen Teilemangel aufgrund des angespannten Gasmarktes. Vor allem bei den Zulieferern ortet das VW-Management potenzielle Ausfälle. Das Problem in der Lieferkette könnte im Worst Case wieder zum Stillstand der Bänder bei Volkswagen führen. Dabei trägt der aktuelle Ausfall der beiden Nordstream-Pipelines nicht zur Beruhigung bei. Ungeachtet der aufziehenden Rezession und der überdurchschnittlichen Volatilität am Aktienmarkt ist Volkswagen dabei, die Tochter Porsche AG an die Börse zu bringen. Mit den Mitteln aus der Aktienplatzierung will der bisherige Alteigentümer die Transformation zu einem softwarebasierten Mobilitätsanbieter beschleunigen. Etwa die Hälfte des Erlöses aus dem Börsengang soll als Sonderdividende an die Aktionäre der Porsche SE fließen.


Zum Chart


Der Kurs der VW-Aktie erholte sich nach dem Corona-Tief Mitte März 2020 rasant und bildete am 18. März 2021 ein partielles Hoch am Level von 252,20 Euro aus. Seit diesem Hoch hat die Kursentwicklung eine nach unten gerichtete Sequenz entwickelt. Diese Sequenz ist aktuell immer noch intakt. Im Zuge dieser Abwärtssequenz wurde das Jahrestief bei 120,56 Euro am 5. Juli markiert. Unter dem Aspekt der unverhohlenen Drohung eines nuklearen Erstschlages seitens der russischen Führung sei die Frage erlaubt, ob im Falle solch einer Eskalation dem Konsumenten noch der Sinn nach einem neuen Auto steht. Auch in China verliert Volkswagen stetig Kunden. Ein erneuter Test des Jahrestiefs kann nicht ausgeschlossen werden. Zumindest beim erwarteten KGV 2024 in Höhe von 4,03 ist Volkswagen gut aufgestellt. Wie bei den Wachstumswerten fragen sich die Marktteilnehmer, ob der geplante Gewinn im Lichte der multiplen Krisen aufrecht zu erhalten ist.


Volkswagen AG (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 139,50 // 159,94 Euro
Unterstützungen: 122,56 // 111,00 Euro
Fazit

Volkswagen hat eine Abwärtssequenz ausgebildet, die seit April 2021 intakt ist. Mittlerweile ist das erwartete KGV 2024 auf 4,03 gefallen. Die Marktteilnehmer rechnen mit einer Korrektur der Gewinne nach unten. Im Lichte der multiplen Herausforderungen ist diese Einschätzung nicht von der Hand zu weisen.


Mit einem Open End Turbo Short (WKN MD1U1W) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der VW-Aktie in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 2,57 profitieren und das Ziel bei 114,00 Euro ins Auge fassen (7,88 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 41 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.


Dieser könnte beim Basiswert bei 153,24 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 3,96 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.


Strategie für fallende Kurse
WKN: MD1U1W
Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 5,61 - 5,64 Euro
Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 192,13 Euro
Basiswert: Volkswagen AG
KO-Schwelle: 192,13 Euro
akt. Kurs Basiswert: 136,74 Euro
Laufzeit: Open End
Kursziel: 7,88 Euro
Hebel: 2,57
Kurschance: + 40 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
5,17 € 5,05 € 0,12 € +2,38% 06.12./14:46
 
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Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Stuttgart (EUWAX) 5,17 € +2,38%  13:53
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