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Volkswagen: Nichts für schwachen Nerven - Aktienanalyse




06.09.18 11:51
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Volkswagen: Nichts für schwachen Nerven - Aktienanalyse

Im DAX sorgte dieser Tage mal wieder VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) für Negativschlagzeilen, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Konzern solle auch bei Benzin-Autos Abgastests manipuliert haben. Dies gehe aus Zeugenberichten in den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft München hervor, wie die "Bild am Sonntag" am Wochenende berichtet habe. Demnach sollten Getriebe-Experten aus dem VW-Konzern bei einem Krisentreffen im November 2015 berichtet haben, dass Automatikgetriebe aller Marken Schaltprogramme enthalten würden, die nur auf dem Prüfstand aktiv seien und Emissionswerte beeinflussen könnten. Dies betreffe Fahrzeuge mit Diesel- und Ottomotoren, solle es in dem Dokument heißen. Zwar gebe es nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bislang keine Anhaltspunkte für einen Betrug bei Benzinern des Konzerns, Anleger seien dennoch in Deckung gegangen. Auf Wochensicht habe das DAX-Papier fast fünf Prozent verloren.

Als weiterer Belastungsfaktor für die Aktie erweise sich das Dauerthema Handelsstreit. US-Präsident Donald Trump habe das Angebot der EU, sämtliche Zölle auf Autoimporte zu streichen, abgelehnt. Die Offerte sei nicht gut genug, habe Trump in einem Interview der Agentur Bloomberg gesagt. "Die Europäische Union ist fast so schlimm wie China, nur kleiner", habe Trump ergänzt. "Ihr Kaufverhalten ist, ihre Autos zu kaufen, nicht unsere", habe der US-Präsident zudem mit Blick auf die Verbraucher in der EU gesagt. Damit habe Trump den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Europa wieder auf die Börsenbühne zurückgeholt.

Ob und wie stark mögliche US-Autozölle die deutsche Wirtschaft belasten würden, hätten die Beamten im Bundeswirtschaftsministerium in den vergangenen Wochen genauer unter die Lupe genommen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage der FDP mitgeteilt habe, hätten unterschiedliche Berechnungen ergeben, dass - sollte Trump die Autozölle von derzeit 2,5 auf 25 Prozent anheben - der negative Effekt in Deutschland bei einer Größenordnung von fünf bis sieben Mrd., also etwa 0,2 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts, liegen könnte. Ein Investment in VW sei daher derzeit sicher nichts für schwachen Nerven, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 35/2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
137,78 EUR +1,20% (06.09.2018, 11:33)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
137,42 EUR +0,69% (06.09.2018, 11:44)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2016 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,297 Millionen (2015: 9,931 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht verringert 11,9 Prozent.

In Westeuropa stammen 22,3 Prozent aller neuen Pkw aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2016 auf 217 Milliarden Euro (2015: 213 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,4 Milliarden Euro (2015: -1,4 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen, Turbolader und -maschinen, Spezialgetriebe, Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 120 Fertigungsstätten. 626.715 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus durchschnittlich 43.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (06.09.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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