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Volkswagen: Automärkte erholen sich - Aktienanalyse




13.10.20 12:11
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Wolfsburger Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Der chinesische Automarkt habe auch im September weiter Boden gutgemacht. Im vergangenen Monat seien 1,94 Millionen Pkw, SUVs und kleinere Mehrzweckfahrzeuge an die Endkunden gegangen. Das seien 7,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat gewesen, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Dienstag in Peking mitgeteilt habe.

Gut für Volkswagen. China sei für den Konzern der wichtigste Absatzmarkt. Mittlerweile verkaufe Volkswagen jedes dritte Auto in China.

Die Automärkte weltweit würden sich erholen. Allen voran China. Zugleich drücke Volkswagen aufs Gas. Der ID.3 sei bereits ausgerollt worden. Mit dem zweiten Elektromodell, dem SUV ID.4, solle der Ausbau der E-Mobilität die nächste Stufe zünden. Die Analysten der UBS würden durch den konsequenten Ausbau der Elektromobilität bei Volkswagen deutliches Potenzial für die Aktie sehen. Das Kursziel von Analyst Patrick Hummel laute 180 Euro.

Auch J.P. Morgan sehe für die VW-Aktie Potenzial. Das Kursziel von Analyst Jose Asumendi laute 150 Euro. Aus seiner Sicht sollten sich die Anleger insbesondere auf zwei Aspekte konzentrieren: Aufholen des Bewertungsabschlags gegenüber Toyota und produktseitiges Aufschließen zu Tesla.

Nach dem VW ID.3 und ID.4, dem Audi Q4 e-tron und Porsche Taycan würden weitere Elektromodelle folgen. Ab 2021 komme das größere SUV-Coupé ID.5, der Skoda Enyaq, der Seat Cupra el-Born sowie später der Elektro-Bulli ID.Buzz. Bis 2024 seien etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Längerfristig seien im Konzern mehr als 70 vollelektrische Modelle geplant.

Die Volkswagen-Aktie habe sich seit Anfang Juni in einem Seitwärtskanal bewegt. Das Papier sei kurz davor, die starke Widerstandszone zwischen 138 Euro und 141 Euro nach oben zu verlassen.

Gelinge das Break, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg bis zum Widerstand bei 155 Euro frei. Wird auch diese Hürde genommen, kann die Aktie durchaus bis auf 180 Euro klettern, so Jochen Kauper von "Der Aktionär". (Analyse vom 13.10.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
139,26 EUR -0,11% (13.10.2020, 12:10)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
138,94 EUR -0,33% (13.10.2020, 11:56)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (13.10.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007664039 766403 187,74 € 79,38 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Jochen Kauper
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
137,56 € -0,25%  19.10.20
Hannover 139,38 € +2,47%  19.10.20
Nasdaq OTC Other 165,08 $ +1,82%  19.10.20
Frankfurt 138,72 € +0,77%  19.10.20
Hamburg 139,44 € +0,72%  19.10.20
Xetra 139,28 € +0,72%  19.10.20
Düsseldorf 139,50 € +0,69%  19.10.20
München 138,44 € +0,57%  19.10.20
Stuttgart 137,66 € -0,06%  19.10.20
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