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Kolumnist: Frank Schäffler

Volks- und Raiffeisenbanken stehen vor großen Problemen




11.08.19 11:53
Frank Schäffler

Frank Schäffler sprach mit Banken intern („Bi“) über die großen Probleme, die auf Sparkassen und Volksbanken hierzulande zukommen, falls die EZB ihre Geldpolitik lockern sollte (vgl. ‚Bi‘ 31/2019).

‚Bi‘-Frage: Wie beurteilen Sie die Feststellung der Bundesregierung, die Institute hätten hierzulande allein 2018 Zinsen i. H. v. 2,4 Mrd. € an die EZB für dort zwischengelagerte Gelder bezahlen müssen?
Frank Schäffler/FDP: „Das ist zunehmend eine große Belastung für die Banken in Deutschland. Insbesondere für Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen, die vom Zinsüberschuss leben, wird es künftig zunehmend schwierig. Insbesondere, wenn die Zentralbank die Einlagefazilität weiter verteuert.“

‚Bi‘-Frage: Wie bewerten Sie die weitere Feststellung der Bundesregierung, im gesamten EU-Raum seien 2018 zusammengerechnet ’nur‘ 7,5 Mrd. € Strafzinsen angefallen?
Schäffler: „Die Nullzinspolitik der EZB dient ja gerade dazu, die vielen Zombiebanken in Südeuropa am Leben zu erhalten. Ihre freie Liquidität wird zum Ankauf von Staatsanleihen des eigenen Landes genutzt, daher spielt die Einlagefazilität dort nicht die dominierende Rolle.“

Lesen Sie das komplette Interview unter https://bit.ly/33iFMHD
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