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Vermögensprofi Bert Flossbach: Um Aktien kommt man nicht herum, um Kryptos schon




11.04.18 13:08
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Aktien bleiben für Anleger auch in der kommenden Zeit unverzichtbar, sagt Vermögensprofi Bert Flossbach, so die Experten von "FONDS professionell".

Daneben sollte Gold in keinem gut strukturierten Portfolio fehlen - im Gegensatz zu Bitcoin und Co.

In der Eurozone werde es so bald keine Zinswende geben, sage Bert Flossbach von der Kölner Investmentboutique Flossbach von Storch. Die Konsequenzen eines kollabierenden Finanzsystems wären politisch nicht tragbar. Für Anleger heiße das: Aktien würden die attraktivste Anlageklasse bleiben. "Die Dividendenrenditen vieler Unternehmen liegen um drei Prozentpunkte über der Verzinsung sicherer Staatsanleihen", betone Flossbach. "Das bietet langfristig denkenden Anlegern einen komfortablen Sicherheitspuffer."

Auch Gold bleibe nach Einschätzung des Anlageprofis unverzichtbar. "Je länger das Tiefzinsumfeld anhält, desto mehr Menschen werden sich fragen, wo das alles hinführt und inwieweit man einem Finanzsystem ohne Zins noch vertrauen kann", sage er. Die Experten von Flossbach von Storch würen deshalb an einer Goldquote von rund zehn Prozent in ihrer Asset Allocation festhalten, als Versicherung gegen die unabsehbaren Konsequenzen der aktuellen Notenbankpolitik.

Darüber hinaus hätten sie zuletzt die Gewichtung von Goldminenaktien leicht erhöht. "Mit historisch eher unterdurchschnittlichen Aktienquoten in unseren Multi-Asset-Strategien und einer gut gefüllten Kasse haben wir genügend Flexibilität, um erneute Kursrückschläge für Zukäufe nutzen zu können", sei Flossbach überzeugt.

Bitcoin ist kein Schutz für den Ernstfall

Gold biete generell einen größeren Schutz vor einem eventuellen Kollaps des Finanzsystems oder anderen bösen Überraschungen als Digitalwährungen, sage Flossbach. Das habe nicht zuletzt der jüngste Kursverfall des Bitcoins gezeigt. Der Gesamtwert aller Kryptowährungen habe sich seit dem Hoch von 830 Milliraden US-Dollar auf rund 250 Milliarden reduziert. "Kryptowährungen werden zwar nicht verschwinden, aber dürften nicht die Rolle von Gold als Währung der letzten Instanz erreichen", sei Flossbach überzeugt. (11.04.2018/ac/a/m)






 
 
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