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Kolumnist: Lars Brandau

Der Vergleich lohnt sich




13.12.17 08:39
Lars Brandau

Börsengehandelte Indexfonds – auch als „Exchange Traded Funds“ oder kurz „ETFs“ bezeichnet – erfreuen sich, trotz Rekordständen an den Börsen, weiterhin wachsender Beliebtheit. Alleine im Aktienbereich machen Indexfonds bereits rund 25 Prozent des Markts in Europa aus. Und das Interesse privater Anleger an Exchange Traded Products scheint ungebrochen. Doch nur, weil es sich hier um vergleichsweise einfache Trendprodukte handelt, bedeutet es nicht, dass es zu ETFs keine Alternative gebe. Zugegeben, bei großen Indizes machen die Produkte sicher Sinn. Auch, wenn die sogenannten Klumpenrisiken mittlerweile kaum wegzudiskutieren sind.


 


Die guten alten Index-Zertifikate haben aus verschiedenen Gründen weiterhin ihre Berechtigung. Warum? Ganz einfach: Faktoren wie Innovation, Schnelligkeit und Liquidität sprechen klar für eine Diversifikation mit Hilfe von Index-Zertifikaten. Zertifikate sind einfacher strukturiert und rechnen sich deshalb schon bei kleineren Beträgen. Banken können so aussichtsreiche Anlagetrends früher aufgreifen und für Kleinanleger investierbar machen. Somit profitieren Anleger früher und länger bei Aufwärtsbewegungen. Die Liste der Investment-Themen, die durch Zertifikate schneller zugänglich waren, ist länger als viele Anleger glauben.


Auch, wenn das Thema Finanzanlage per se eine individuelle und stets neu zu überlegende Angelegenheit  ist, sollten sich Anleger von wolkigen Stories nicht blenden lassen. Vielmehr sollten sie vor dem Kauf immer vergleichen und rechnen.


 


 



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