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VW stellt Umstrukturierungsplan vor - Henkel investiert in nordamerikanische Produktionsstätten




11.09.20 14:25
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Indices werden am Freitag meist tiefer gehandelt, da die angespannten Brexit-Verhandlungen und die steigenden COVID-19-Fälle die Marktstimmung belasteten, so die Experten von XTB.

Die EU habe Großbritannien nachdrücklich aufgefordert von seinen Plänen Abstand zu nehmen, das Abkommen "bis zum Monatsende" außer Kraft zu setzen oder die Handelsgespräche zu gefährden. In der Zwischenzeit habe Großbritannien eine Einigung mit Japan über ein Handelsabkommen erzielt, dank dessen britische Unternehmen vom zollfreien Handel mit Japan profitieren würden. Das vorläufige Abkommen müsse noch von den Regierungen beider Länder gebilligt werden und solle Ende des Jahres in Kraft treten.

Gestern habe Frankreich eine Rekordzahl von 9.843 neuen COVID-19-Fällen gemeldet, während Spanien 10.764 neue Fälle pro Tag verzeichnet habe, die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Unterdessen habe der Chefökonom der EZB, Philip Lane gewarnt, dass die deflationären Auswirkungen der von Covid verursachten Rezession noch nicht gebannt seien. "Die Inflation bleibt weit hinter dem Ziel zurück, und bei der Bekämpfung der negativen Auswirkungen der Pandemie auf die prognostizierte Inflationsdynamik hat es nur teilweise Fortschritte gegeben. Es sollte überdeutlich sein, dass es keinen Raum für Selbstzufriedenheit gibt", habe Lane in einem Blog-Beitrag gesagt.

Was die Daten angehe, so seien die deutschen Verbraucherpreise im August zum zweiten Mal in Folge gefallen und hätten damit die vorläufigen Daten bestätigt, während die monatlichen BIP- und Industriedaten Großbritanniens gezeigt hätten, dass sich die Wirtschaft langsam von der Pandemie erhole. Unterdessen seien die Verbraucherpreise in Spanien im August den fünften Monat in Folge gefallen, während die Daten zur Industrieproduktion leicht über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten, was auf einen viel geringeren Rückgang im Juli hindeute.

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) habe eine strategische Kooperationsvereinbarung mit Recursion Pharmaceuticals, Inc. unterzeichnet, einem Unternehmen für digitale Biologie, das die Arzneimittelentwicklung für die Behandlung fibrotischer Erkrankungen industrialisiere. Nach Angaben von Bayer werde die Zusammenarbeit mit Recursion es dem Unternehmen ermöglichen, niedermolekulare Wirkstoffkandidaten zu entdecken, die auf eine neuartige Biologie zur Behandlung fibrotischer Erkrankungen abzielen würden.

Henkel (ISIN: DE0006048432, WKN: 604843, Ticker-Symbol: HEN3, Nasdaq OTC-Symbol: HENOF), ein führender Hersteller bekannter Schönheitspflege- und Haarprodukte, werde 23 Millionen Dollar in seine nordamerikanischen Produktionsstätten investieren. Mit dieser Großinvestition würden neue Anlagen und eine Reihe von Verbesserungen bereitgestellt, die die zusätzliche Produktion von Dial® flüssiger Handseife und Händedesinfektionsmitteln unterstützen würden.

Die Lkw-Produktionseinheit MAN (ISIN: DE0005937007, WKN: 593700, Ticker-Symbol: MAN, Nasdaq OTC-Symbol: MAGOF) von Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) plane die Umsetzung eines Umstrukturierungsplans, um die Erträge zu verbessern und Investitionen in neue Fahrzeuge zu finanzieren. Der Umstrukturierungsplan sehe die Schließung von drei Fabriken und einen Abbau von rund 9.500 Arbeitsplätzen vor, während das Betriebsergebnis des Unternehmens um 1,8 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Dollar) steigen solle. (11.09.2020/ac/a/m)






 
 
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