Erweiterte Funktionen


VW stellt Produktion von Passat-Limousinen in den USA ein - Deutsche Post prüft Optionen für Langstreckendrohnen




20.07.21 14:16
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienindices haben den Ausverkauf gestoppt und konnten einen Teil der Verluste wieder aufholen, so die Experten von XTB.

Die wichtigsten westeuropäischen Indices hätten zu Beginn des heutigen Handelstages über 1% höher notiert. Ein Großteil der Gewinne sei jedoch inzwischen wieder abgegeben worden.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe die gestrigen Rückgänge an der Unterstützungszone um das 78,6% Retracement des in der ersten Maihälfte 2021 gestarteten Aufwärtsimpulses gestoppt. Der Index habe sich heute erholt und habe über 1% höher in der Nähe der Preiszone gehandelt, die mit dem 50% Retracement markiert sei. Später habe sich die Stimmung jedoch zu verschlechtern begonnen und es sei zu einer größeren Umkehr gekommen. Der Index habe sich unter das 61,8% Retracement zurückgezogen, was darauf hindeute, dass ein erneuter Test des 78,6% Retracements kommen könnte. Der DAX respektiere sehr oft Preiszonen, die mit Retracement-Levels markiert seien, und das seien wichtige Levels, die man in naher Zukunft beobachten sollte. Der Wirtschaftskalender sei heute leer, aber die Volatilität könnte ansteigen, sobald die US-Händler am Nachmittag an den Märkten eintreffen würden.

Unternehmensnachrichten:

Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) habe gesagt, dass es die Produktion von Passat-Limousinen in den Vereinigten Staaten im Jahr 2022 einstellen werde. Passat-Autos seien in den Vereinigten Staaten seit den 1970er Jahren verkauft worden (zunächst unter dem Namen Volkswagen Quantum), aber da die Nachfrage nach Limousinen weiter zurückgegangen sei, habe sich der deutsche Automobilhersteller entschieden, sich auf SUVs und EVs zu konzentrieren.

RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) habe informiert, dass die jüngsten schweren Überschwemmungen in Deutschland einige seiner Werke beschädigt haben. Einige Werke würden mit reduzierter Kapazität arbeiten, während die Produktion in anderen komplett gestoppt worden sei. RWE schätze, dass sich die Schäden auf einen "mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag" belaufen würden. Das Unternehmen habe außerdem mitgeteilt, dass es 1 Million Euro spende, um Notfallprogramme für die von den Überschwemmungen betroffenen Deutschen zu unterstützen.

Einem Reuters-Bericht zufolge plane die Deutsche Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) den Einsatz von Drohnen für längere Strecken. Das Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit dem bulgarischen Flugzeugentwickler Dronamics über Drohnen, die zu grenzüberschreitenden Flügen fähig seien. Die von Dronamics entwickelten Drohnen hätten eine Reichweite von 2.500 Kilometern und könnten bis zu 350 Kilogramm schwere Fracht transportieren. (20.07.2021/ac/a/m)






 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...