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VW-Abgas-Skandal: Doppelschlag gegen Autohändler durch das LG Krefeld - Klägern steht Rücktrittsrecht zu - Aktiennews




14.09.16 12:53
aktiencheck.de

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - VW-Abgas-Skandal: Doppelschlag gegen Autohändler durch das LG Krefeld - Klägern steht Rücktrittsrecht zu - Aktiennews

Das LG Krefeld hat heute als erstes NRW-Gericht den Klagen zweier vom Abgas-Skandal betroffener AUDI-Käufer gegen ein Krefelder Autohaus stattgegeben (Az: 2 O 72/16 und 2 O 83/16), so die Kanzlei Rogert & Ulbrich in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Kläger werden von der auf diese Fälle spezialisierte Kanzlei Rogert & Ulbrich vertreten.

Die Käufer können die Fahrzeuge, einen Audi A6 und einen Audi A1, gegen Rückzahlung des Kaufpreises unter Anrechnung einer moderaten Nutzungsentschädigung zurückgeben.

Das Gericht stellt sich aufgrund des Prozessvortrags der Rechtsanwälte Rogert & Ulbrich mit außergewöhnlicher Deutlichkeit gegen die früheren Urteile der Landgerichte Bochum und Münster und liegt damit auf der Rechtsprechungslinie des OLG Hamm, des OLG Celle und des OLG Oldenburg. Es bestätigt damit auch weitere landgerichtliche Urteile zugunsten der Kläger aus anderen Bundesländern.

Besonders bemerkenswert ist hierbei, dass das Gericht nicht nur vom Vorliegen eines erheblichen Mangels ausgeht, sondern auch mit überzeugender Argumentation die Auffassung vertritt, dass ein Nacherfüllungsbegehren in jeder Hinsicht entbehrlich ist, da mehrere stichhaltige Gründe zur Unzumutbarkeit der Nacherfüllung führen. Als Alternative scheide ein Minderungsrecht nach Auffassung der erkennenden Kammer aus.

Das Gericht spricht in dem Zusammenhang unter anderem davon, dass es nicht zumutbar sei, dem Betrüger das Fahrzeug zur Nacherfüllung zur Verfügung zu stellen. Aus diesem und anderen Gründen besteht nach Auffassung des Gerichts ein sofortiges Rücktrittsrecht der Betroffenen.

Das Gericht hatte im Übrigen in der mündlichen Verhandlung darauf hingewiesen, dass die Entscheidung von sämtlichen Zivilkammern des Landgerichts mitgetragen wird.

Im Zusammenhang mit den bekannten OLG Entscheidungen wird nunmehr klar erkennbar, dass entgegen der ursprünglichen öffentlichen Berichterstattung im Anschluss an nur ein Urteil des LG Bochum eine Trendwende in der Rechtsprechung erkennbar wird.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
122,30 EUR +0,16% (14.09.2016, 12:27)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
122,299 EUR -0,37% (14.09.2016, 12:42)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen verringerten sich im Jahr 2015 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 9,931 Millionen (2014: 10,137 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,3 Prozent.

In Westeuropa stammt fast ein Viertel aller neuen Pkw (24,4 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2015 auf 213 Milliarden Euro (2014: 202 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -1,4 Milliarden Euro (2014: 11,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 119 Fertigungsstätten. 610.076 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 42.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (14.09.2016/ac/a/d)






 
 
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