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Unternehmen im Euroraum wappnen sich




15.10.20 15:42
Postbank Research

Bonn (www.aktiencheck.de) - Obwohl ihr Output im ersten Halbjahr um 17 Prozent beziehungsweise 280 Milliarden Euro gefallen ist, hat sich die finanzielle Position der Unternehmen im Euroraum verbessert, so die Analysten von Postbank Research.

Um die Belastungen aus Einnahmeausfällen zu kompensieren, hätten sie mit staatlicher Unterstützung ihre Lohnkosten reduziert und die Investitionen zurückgefahren. Gleichzeitig sei der Anteil der einbehaltenen Gewinne durch eine Kürzung von Dividendenzahlungen erhöht worden. Der massive Anstieg der Bargeldbestände und Bankguthaben um 285 Milliarden Euro im ersten Halbjahr deute darauf hin, dass die Firmen dabei in erheblichem Umfang liquides Vermögen gebildet hätten. Die Analysten würden sie für weitere Belastungen im Zuge der Coronavirus-Krise daher insgesamt gut gerüstet sehen. Die Liquiditätsreserven würden nicht nur ein Sicherheitspolster im Falle weiter sinkender Erträge bieten, sondern auch das Nachholen verschobener Investitionen ermöglichen. Das sei gut für das Wachstum und reduziere das Risiko von Zahlungsausfällen. (15.10.2020/ac/a/m)





 
 
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