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Unilver erwägt höheres Angebot für Consumer Health-Sparte von GSK - Renault meldet Absatzrückang




18.01.22 10:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Unilever (ISIN: GB00B10RZP78, WKN: A0JNE2, Ticker-Symbol: UNVB) erwägt das Übernahmeangebot für den Bereich Consumer Health (rezeptfreie Medikamente und Gesundheitsprodukte) von GlaxoSmithKline (GSK) (ISIN: GB0009252882, WKN: 940561, Ticker-Symbol: GS7, London Stock Exchange-Symbol: GSK, NASDAQ OTC-Symbol: GLAXF) zu erhöhen, das letzte bei rd. GBP 50 Mrd. (GBP 41,7 Mrd. in bar, der Rest in Unilever-Aktien) liegende Angebot für die Sparte wurde jedoch von GlaxoSmithKline als fundamental zu niedrig erachtet und konsequenterweise abgelehnt, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die Unilever-Aktionäre würden die Übernahmepläne offenbar nicht goutieren, die Aktie habe gestern 7,0% an Wert verloren. Ganz anders das Bild bei GlaxoSmithKline welche um 4,1% hätten zulegen können.

Schwer unter Druck geraten sei gestern der Wafer-Hersteller Siltronic (ISIN: DE000WAF3001, WKN: WAF300, Ticker-Symbol: WAF) (-9,0%), da die Übernahme durch den taiwanesischen Konkurrenten GlobalWafers (-2,2%) am Veto der deutschen Bundesregierung zu scheitern drohe. Auch die Aktie des Siltronic-Großaktionärs Wacker Chemie (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF) (Anteil von 30,8%) habe rd. 2,8% eigebüßt.

Der französische Automobilhersteller Renault (ISIN: FR0000131906, WKN: 893113, Ticker-Symbol: RNL, EN Paris: RNO, Nasdaq OTC-Symbol: RNSDF) (+1,5%) habe mitgeteilt, dass sein weltweiter Konzernabsatz im Jahr 2021 zum dritten Mal in Folge gesunken sei, was insbesondere auf Probleme bei der Versorgung mit Chips zurückzuführen sei. Laut Renault sei der Absatz von Pkw und leichten Fahrzeugen im vergangenen Jahr um 4,5% auf 2.696.401 Einheiten gesunken. Die Verkäufe der Marke Renault seien um 5,3% zurückgegangen, während die Verkäufe der Marke Dacia um 3,1% gestiegen seien und die Verkäufe von Lada um 0,3% zugelegt hätten.

Um 2,3% nach unten sei es für die krisengeschüttelte Credit Suisse (ISIN: CH0012138530, WKN: 876800, Ticker-Symbol: CSX, SIX Swiss Ex: CSGN, Nasdaq OTC-Symbol: CSGKF) gegangen. Nach nur acht Monaten im Amt habe ihr Verwaltungsratspräsident Antonio Horta-Osorio wegen Verstößen gegen Quarantäne-Regeln am Montag seinen Rücktritt erklärt. Das Unternehmen habe zwar angedeutet, dass es seine Strategie weiter umsetzen werde, jedoch bringe die anhaltende Fluktuation mit Managementwechseln weitere Unsicherheiten mit sich. (18.01.2022/ac/a/m)







 
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