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US-Tech-Schwergewichte weiter unter Druck - Oracle-Zahlen übertreffen Erwartungen




11.09.20 10:39
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Am gestrigen Handelstag kam es erneut zu Kursverlusten etlicher US-Tech-Schwergewichte, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

So hätten u.a. Microsoft (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) und Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, Nasdaq-Symbol: AAPL) nach anfänglichen Gewinnen den Handel mit -2,8% bzw. -3,3% beendet.

Auch die Aktien von Amazon.com (ISIN: US0231351067, WKN: 906866, Ticker-Symbol: AMZ, Nasdaq-Symbol: AMZN) hätten 2,9% verloren. Medienberichten zufolge biete der indische Milliardär Mukesh Ambani dem Online-Händler Anteile an seiner Einzelhandelssparte Reliance an. Amazon.com solle dem Angebot nicht abgeneigt sein, aber noch nicht endgültig über die Größe seines Investments entschieden haben.

In der Nutzfahrzeugbranche habe die Aktie von Navistar (ISIN: US63934E1082, WKN: 886965, Ticker-Symbol: IHR) deutlich um fast 14% zulegen können, nachdem die VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF)-Tochter TRATON (ISIN: DE000TRAT0N7, WKN: TRAT0N, Ticker-Symbol: 8TRA) ihr Angebot für weitere Anteile an dem US-Truckhersteller erhöht habe. USD 43 pro Aktie würden den Anlegern jetzt geboten statt der im Januar verkündeten USD 35.

Nachbörslich (rund 3%) zulegen können habe der Softwarekonzern Oracle (ISIN: US68389X1054, WKN: 871460, Ticker-Symbol: ORC, NYSE-Symbol: ORCL) nach über den Erwartungen liegenden Zahlen zum abgelaufenen Quartal. Als Cloud-Partner des boomenden Videodienstes Zoom (ISIN: US98980L1017, WKN: A2PGJ2, Ticker-Symbol: 5ZM, NASDAQ-Symbol: ZM) profitiere Oracle besonders stark vom pandemiebedingten Trend zur Heimarbeit.

In Europa habe der deutsche Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall (+0,9%) den Abschluss eines bereits im August angekündigten Auftrags des ungarischen Verteidigungsministeriums von 218 Panzern im Wert von EUR 2 Mrd. vermeldet. (11.09.2020/ac/a/m)






 
 
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