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US-Leitindices setzen Konsolidierung auf sehr hohen Niveaus fort




14.01.21 11:10
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindices setzen wie auch ihre europäischen Pendants die Konsolidierung auf sehr hohen Niveaus fort, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) habe den gestrigen Handelstag marginal im Minus beendet, der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) 0,4% im Plus und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) habe performanceseitig mit +0,2% typischerweise genau dazwischen gelegen. Insbesondere die Aktien der "Big Tech"-Unternehmen hätten einen neuen Anlauf nach oben genommen, während der breite Markt nach der bis zur Vorwoche gelaufenen Rekordjagd eine Verschnaufpause einlege. Hier seien gestern defensive Titel tendenziell voran gewesen. Ansonsten sei wohl erst ab morgen wieder mit neuen Impulsen zu rechnen, wenn die ersten großen US-Finanzinstitute ihre Ergebnisse vorlegen würden.

Die gestern ausgewiesenen - und bereits etwas erhöhten - Daten zur US-Inflation seien nicht ganz nach dem Geschmack der Aktionäre gewesen. Zur Jahresmitte hin müsse ohnehin allein schon aufgrund von Basiseffekten mit einer höheren US-Inflation gerechnet werden. Im schlimmsten Fall könnte dann die FED früher als zuletzt erwartet ihre ultra-lockere Geldpolitik ein wenig zurückfahren. Die global zunehmende Angst insbesondere vor Mutationen des Corona-Virus habe wohl ebenfalls ihren Teil zur aktuell gegebenen Konsolidierung beigetragen.

In Asien würden sich dagegen heute Morgen schon wieder praktisch sämtliche Indices gut in Form zeigen: Japan und Korea bis zu 0,5% im Plus; China gar bis zu 1% höher. Die vorbörslichen Indikatoren würden aktuell auch für Europas Aktienindices einen festeren Start in den neuen Handelstag erwarten lassen.

Im gegebenen Umfeld würden sich die Ölpreise (Sorte Brent (ISIN XC0009677409/ WKN nicht bekannt): USD 56,0 je Barrel) heute Morgen ebenso wie der Goldpreis (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) (USD 1.842 je Feinunze) etwas schwächer zeigen, der Bitcoin setze hingegen seine Jo-Jo-Bewegungen fort und steige vorerst auf nahezu 38.000 zum USD an. (14.01.2021/ac/a/m)







 
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