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USA: Starke Wachstumshoffnungen




14.02.18 09:43
Deutsche Bank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Auch gestern sorgte der von US-Präsident Donald Trump dem Kongress vorgelegte Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2019 mit einem Volumen von rund 4,4 Billionen USD für Diskussionen unter den Kommentatoren, so die Analysten der Deutschen Bank.

Zum einen, weil man sich zumindest kurzfristig stärkeres Wachstum verspreche. Dabei habe nicht nur das Weiße Haus seine Wachstumsprognosen unlängst für 2018 und die beiden darauf folgenden Jahre teils deutlich erhöht. Allein ein Blick auf die viel beachtete Prognose GDPNow der FED von Atlanta vom 9. Februar sage ein Wachstum von 4,0 Prozent für das erste Quartal 2018 voraus. Auf der anderen Seite sorge das für das Fiskaljahr 2019 projizierte Defizit von wahrscheinlich mehr als einer Billion USD dafür, dass das US-Finanzministerium deutlich mehr Anleihen begeben müsse. Nehme man noch die möglichen Inflationsgefahren hinzu, werde schnell deutlich, dass die langfristigen Zinsen steigen würden. Und so habe die gestrige Rede der Chefin des regionalen Ablegers der Cleveland FED, Loretta Mester, von den Akteuren erhöhte Aufmerksamkeit erfahren.

Das als Zinsfalke bekannte Mitglied des Offenmarktausschusses habe erklärt, dass in diesem Jahr weitere Zinsanhebungen notwendig seien. Dennoch gehe Mester nicht davon aus, dass die Inflation so stark anziehen werde, dass eine schnellere Antwort der Notenbank erforderlich würde. Berücksichtige man, dass Mester nicht befürchte, dass das jüngste Börsenbeben die US-Wirtschaft ins Schlingern bringe, könnte man das Statement für einen Zinsfalken schon fast als moderat bezeichnen.

Von den gestern publizierten ökonomischen Daten möge neben der in Großbritannien etwas höher als erwartet ausgefallenen Inflation möglicherweise eine Umfrage in Sachen Geschäftsoptimismus kleiner US-Unternehmen von Interesse sein, bei der nicht nur ein verstärkter Expansionswille, sondern auch die Neigung zu Preiserhöhungen sichtbar geworden sei. Der Euro setze unterdessen seinen kurzfristigen Aufwärtstrend im Rahmen seiner Grenzen zwischen 1,2085/90 und 1,2450/55 fort. (14.02.2018/ac/a/m)





 
 
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