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USA: ISM PMI Non-Manufacturing ebenfalls bärenstark




05.10.17 10:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Am 04.10.2017 sind in den USA aktuelle Zahlen zur Entwicklung des ISM PMI Non-Manufacturing veröffentlicht worden, berichten die Analysten der Nord LB.

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor der US-Volkswirtschaft, der an den Finanzmärkten seit einiger Zeit stark an Bedeutung gewonnen habe, habe sich im Berichtsmonat September sehr deutlich verbessern können. Die Zeitreihe folge damit dem ISM PMI Manufacturing, der jüngst für die US-Industrie ebenfalls ein signifikantes Anziehen des Wachstums signalisiert habe. Mit beachtlichen 59,8 Punkten notiere nun auch der Einkaufsmanagerindex für die Serviceunternehmen sehr deutlich im expansiven Bereich.

Die Stimmung bei den befragten Firmen aus dem Dienstleistungssektor sei somit inzwischen auch als euphorisch zu bezeichnen. In der Summe handle es sich also um weitere erfreuliche Sentiment-Zahlen aus den Vereinigten Staaten; die US-Wirtschaft befinde sich somit ohne jeden Zweifel in einer durch Optimismus geprägten Situation.

Die wichtige Unterkomponente "Aufträge" habe im September auf beachtliche 63,0 Punkte zulegen können. Damit werde eindeutig das Vorliegen von sehr zahlreichen Kundenbestellungen angezeigt. Die Order-Bücher der Firmen scheinen sich folglich sehr zügig zu füllen, so die Analysten der Nord LB. Es gebe also gute Gründe für einen ausgeprägten Zukunftsoptimismus.

Auch der Sub-Index "Business Activity" habe am aktuellen Rand über die Marke von 60 Zählern springen können. Damit würden die Firmen ein sehr ausgeprägtes Wachstum ihres tatsächlich realisierten ökonomischen Outputs diagnostizieren.

Die Komponente "Beschäftigung" präsentiere sich im September ebenfalls stärker - allerdings nur etwas. Mit 56,8 Zählern werde am aktuellen Rand eindeutig ein hoher Personalbedarf im Service-Sektor angezeigt. Dies sei schon eine positive Nachricht für die Beschäftigungssituation in Nordamerika.

Der Sub-Index "Preise" habe erwartungsgemäß sehr deutlich zugelegt. Auch beim Einkaufsmanagerindex für die Industrie hätten sich signifikant steigende Einkaufspreise gezeigt. Beide Bewegungen seien in den Kontext der Wirbelstürme zu stellen; es handle sich also auch um eine Verzerrung der Daten. (Ausgabe vom 04.10.2017) (05.10.2017/ac/a/m)







 
 
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