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USA: Einzelhandelsumsätze trotzen den Rezessionsängsten an den Märkten




14.06.19 16:45
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Vor einigen Minuten sind vom US Commerce Department vorläufige Angaben zur Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze für den Berichtsmonat Mai gemeldet worden, so die Analysten der Nord LB.

Mit einem Anstieg um 0,5% M/M würden diese Zahlen auf den ersten Blick im Rahmen der Erwartungen notieren. Allerdings seien die Angaben für den April deutlich nach oben revidiert worden.

Der Blick auf die Details der Mai-Zahlen zeige einen Anstieg der Umsätze in den Autohäusern um 0,7% M/M, was keine große Überraschung dargestellt habe. Exklusive Automobile seien die Einzelhandelsumsätze am aktuellen Rand ebenfalls um 0,5% M/M gestiegen.

An den Tankstellen habe sich im Mai ein Umsatzanstieg von 0,3% M/M gezeigt. Der Benzinpreis habe am aktuellen Rand kaum größere Impulse geliefert; für den Mai zeige sich bei dieser auch makroökonomisch sehr wichtigen Größe im Mittel ein Preis von 2,86 USD pro Gallone. Unter Ausklammerung des Kraftstoffs seien die US-Einzelhandelsumsätze entsprechend leicht stärker als die Headline-Rate - genauer gesagt um 0,6% M/M - gestiegen.

Die zwei eng mit dem US-Immobilienmarkt verknüpften Untergruppen Baumaterial und Möbel hätten am aktuellen Rand um 0,1% M/M zugelegt. Mit Blick auf die Umsatzzahlen von Möbeln sei diese Entwicklung nach Auffassung der Analysten eine recht positive Überraschung gewesen.

Starke Zuwächse (jeweils um 1,1% M/M) hätten sich beispielsweise in den Segmenten Elektroartikel und Sportgüter gezeigt. Mit Blick auf die Sportartikel müsse hier sogar schon von einer sehr erfreulichen Überraschung gesprochen werden.

Die für die BIP-Erhebung in den USA zentrale Kontrollgruppe der Einzelhandelsumsätze habe im Gleichschritt mit der Headline-Rate um 0,5% M/M zugelegt. Der US-Konsument bleibe damit offenbar eine verlässliche Stütze der nordamerikanischen Wirtschaft.

Die US-Einzelhandelsumsätze hätten im Mai um immerhin 0,5% M/M zulegen können. In Verbindung mit den vorgenommenen Aufwärtsrevisionen der bisher vorläufigen Vergangenheitszahlen müsse eindeutig von einer positiven Überraschung gesprochen werden. Wahrscheinlich müsse erst ein erfahrener Volkswirt den Verbrauchern in den USA erläutern, dass der Verlauf der Zinsstrukturkurve eine Rezession in den Vereinigten Staaten erforderlich mache und die weiterhin zu beobachtende Konsumstärke somit eigentlich nur die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten störe. (14.06.2019/ac/a/m)







 
 
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