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UNIQA steigt aus Kohle aus - Aktiennews




15.03.19 14:58
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - UNIQA steigt aus Kohle aus - Aktiennews

Die UNIQA-Versicherung (ISIN: AT0000821103, WKN: 928900, Ticker-Symbol: UQA) hat einen Rückzug aus Kohleinvestments und -versicherungen eingeleitet, so die Experten von "FONDS professionell".

Allein im Investitionsbereich gehe es um Kapitalanlagen in der Höhe von etwa 20 Milliarden Euro, heiße es. Umweltschützer würden die Strategie loben und fordern, dass andere nachziehen würden.

Die österreichische UNIQA Insurance Group habe eine umfassende Anti-Kohle-Strategie präsentiert. Das Unternehmen versichere ab 2019 keine neuen Kohlekraftwerke und -minen mehr. Bestehende Verträge sollten nicht mehr verlängert werden. Mit Bestandskunden würden "Ausstiegsmöglichkeiten" bis 2025 gesucht, heiße es in einer Aussendung.

Zudem tätige die UNIQA keine neuen Investitionen in Kohle. Per Ende Januar 2019 sei das eigene Veranlagungsportfolio frei von kohlebasierten Investments, heiße es weiter. Ausschließlich in der fondsgebundenen Lebensversicherung, wo den Kunden eine Auswahl an 50 extern gemanagten Fonds geboten werde, habe man keinen Einfluss auf die Karbon-Strategie, sage ein Sprecher gegenüber "FONDS professionell ONLINE".

Lob von Greenpeace

Erfreut zeige sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace: "Alle Investments in kohlebasierte Unternehmen wurden verkauft - das betrifft Kapitalanlagen in der Höhe von 20 Milliarden Euro". Damit gehe das Unternehmen weiter als alle anderen Versicherungsunternehmen. Greenpeace-Österreich Sprecher Lukas Hammer, werte das Engagement als "deutliches Signal an Politik und Industrie", dass Kohle ein Auslaufmodell sei. Er fordere die Mitbewerber auf, nachzuziehen. Kohle sei laut den Angaben für 46 Prozent des weltweiten Ausstoßes an dem klimaschädlichen Treibhausgas CO2 verantwortlich. Außerdem entstünden durch das Verbrennen von Kohle gesundheitsschädliche Luftschadstoffe.

Greenpeace lobe unter anderem auch, dass die UNIQA mit bestehenden Kunden, die keinen Plan für den Ausstieg aus dem Kohlegeschäft vorweisen würden, die Zusammenarbeit bis spätestens 2025 beende. Außerdem werde die Versicherung keine Neukunden akzeptieren, die einen Kohleanteil von über 30 Prozent aufweisen würden, wenn diese keine Pläne zur Beendigung der Kohlenutzung vorweisen könnten, zeige sich die Umweltschutzorganisation erfreut.

Risiko reduzieren

"Wir wollen das Risiko, das mit Kohlegeschäft langfristig verbunden ist, gemeinsam mit unseren Kunden reduzieren und damit zur Erreichung der Klimaziele beitragen", sage der UNIQA-Nachhaltigkeitsverantwortliche Andreas Rauter. Versichern sei per Definition nachhaltig. "Daher war der Schritt, aus der Finanzierung und dem Neugeschäft auszusteigen sowie das aktuell bestehende Geschäft mit Kohle schrittweise abzubauen, nur logisch", so Rauter.

Details zur Strategie seien in einem "Statement on Decarbonisation" festgelegt worden. Verankert sei diese Selbstverpflichtung in der "UNIQA Richtlinie für Responsible Investments" sowie im "UNIQA Corporate Business Standard (Underwriting Policy)".

Börsenplätze UNIQA-Aktie:

Xetra-Aktienkurs UNIQA-Aktie:
8,88 EUR -0,22% (15.03.2019, 12:00)

Wiener Börse-Aktienkurs UNIQA-Aktie:
8,935 EUR +0,39% (15.03.2019, 14:27)

ISIN UNIQA-Aktie:
AT0000821103

WKN UNIQA-Aktie:
928900

Ticker-Symbol UNIQA-Aktie:
UQA

Kurzprofil UNIQA:

Die UNIQA Group (ISIN: AT0000821103, WKN: 928900, Ticker-Symbol: UQA) ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 20.000 Mitarbeiter und exklusive Vertriebspartner betreuen in 18 Ländern mehr als 9,6 Millionen Kunden. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von über 21 Prozent der zweitgrößte Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group. (15.03.2019/ac/a/a)







 
 
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