Kolumnist: Feingold-Research

Thyssen ist die neue Wirecard




20.05.19 09:02
Feingold-Research

Was kann Thyssen eigentlich im Moment, was Wirecard nicht kann? Die Frage stellt sich, wenn man die Konditionen in Sachen Volatilität betrachtet. Thyssen hat Wirecard überholt und wir haben auf Thyssen zuletzt mit Inline-Scheinen gehandelt. Die Empfehlung vom Mittwoch brachte 100 Prozent binnen 2 Stunden und unsere Leser bei feingold-research.com mailten uns entsprechend große Begeisterung. Wer mag, der kann uns hier folgen und unseren Börsenbrief abonnieren. Natürlich sind aber nicht immer 100 Prozent drin, beim aktiven Aktienhandel mit Derivaten gehört auch Timing dazu und ein bisschen Marktgefühl. Umso mehr in diesen Zeiten, da Tweets von Donald Trump die Märkte hin und herschicken. Für uns gehört das Lesen und Interpretieren von Trumps Twitter-Account mittlerweile zum täglichen Lastenheft. Warum? Weil Trump ein wesentlicher Einflussfaktor am Markt ist. Muss einem nicht gefallen, aber es ist nunmal so.


Zurück zum großen Marktbild. Auch Psychologie ist ein wichtiger Punkt beim Traden mit Einzelaktien. Bestes Beispiel zuletzt – Uber. Wir hatten einen starken Börsenstart erwartet, der nicht eintrat. Danach wurde im schlechten Markt auf die Aktie drauf getreten, bis sie weich geschossen war am letzten Montag. Unsere Empfehlung Uber long zu gehen am Montag brachte im Turbo mit Hebel 5 immerhin 54% bis Donnerstag. Solche Erholungen kann man nicht mit Charttechnik – ohnehin nach einem IPO unmöglich – treffen, sondern dafür brauchen Sie wiederum die Psychologie der Märkte.


Doch zurück nochmal zu Wirecard. Beim Abstand zur 200_Tage-Linie spucken unsere Daten interessante Dinge aus: Thyssen weicht 22 Prozent negativ ab, Wirecard nur noch 3 Prozent. Auf 60 Tage ist WDI sogar positiv von der Linie weg, Thyssen auch da in rot. Überverkauft ist Wirecard also keinesfalls mehr, die Daten sprechen nicht für einen schnellen, logischen Anstieg. Bei der Bewertung wird es kurios. Für Thyssen zahlt man 0,22 x den Umsatz, bei Wirecard 8,5x. Was kaum zu vergleichen ist, doch eines bleibt – Thyssen ist im Aufzugsgeschäft mit einer Menge Phantasie versehen bei nur 7 Milliarden Bewertung.


Fazit:  Thyssen derzeit die spannendste Aktie im DAX. Der Anstieg auf 14,5 Euro am Freitag wurde am letzten Mittwoch fast komplett verkauft. Von 11,50 Euro ging es dann wieder auf knapp 13 Euro. Wir haben uns umgesehen und einige spannende Scheine gefunden. Der Inliner CU0Y7N, Kurs 4,03 Euro, zahlt bis Ende Juni 140 Prozent wenn die Aktie zwischen 11 und 16 notiert. Langfristiger ist die WKN CU1SU7, Kurs 1,51 Euro. Merklich defensiver ist der Discount-Call MC1JDJ, Kurs 0,13 Euro von Morgan Stanley mit Cap 12 und knapp 40 Prozent Rendite. Wer bei Thyssen traden möchte – hier empfehlen wir Turbo-Bulls für Trader SR0QNC der Society Generale -  Long und HX8YP7 von Onemarkets Short mit Hebel 4. Übrigens – warum erklären wir Ihnen gerade derart ausführlich Thyssen? Nun, Wirecard war Mitte Mai an manchen Tagen mit 45 Prozent aller Umsätze im Aktienproduktbereich die absolute Nummer eins. Man muss diese hoch volatilen Aktien nicht mögen, aber sie scheinen sehr reizvoll zu sein.



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DE000SR0QNC3 SR0QNC 4,49 € 1,46 €
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Frankfurt Zertifikate
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EUWAX 2,08 € +3,48%  18:35
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