Kolumnist: Feingold-Research

Tesla – 53 Prozent Rendite möglich




09.05.19 06:37
Feingold-Research

Elon Musk – Geschäftsführer und Visionär hinter Tesla – hat sich lange Zeit gesträubt, sich am Kapitalmarkt zusätzliches Geld zu beschaffen. Nachdem die jüngst veröffentlichten Quartalszahlen wieder in die roten Zahlen abgerutscht sind, gab er bekannt, dies nun zu ändern und öffnete Tesla für eine weitere Kapitalaufnahme. Aber wie geht es weiter? Wir setzen derzeit bei Tesla eher auf steigende Kurse und ein kurzfristiges Comeback. Mutige Trader greifen zum Turbo-Bull VA65LM mit Hebel 4. Ebenfalls spannend sind Discount-Calls wie die WKN HX98KE von Onemarkets mit 53 Prozent Seitwärtsrendite bis Juli. 


Der Elektroauto-Hersteller Tesla veröffentlichte vor Kurzem seine Quartalszahlen – welche nach einem halben Jahr mit Gewinnen mit einem Verlust von rund USD 700 Mio. wieder tief in die roten Zahlen abgerutscht sind. Als einen Grund dafür gibt Tesla Lieferengpässe an. Das Modell 3 würde zurzeit nur in Kalifornien produziert, was die Unternehmung vor größere logistische Herausforderungen stellt. In der Folge seien viele der bereits bestellten Fahrzeuge erst auf dem Weg zu den Kunden, weshalb die Erträge daraus erst im laufenden Quartal verbucht würden. Die Zahlen dürfte gemäß dieser Argumentation nun wieder besser werden. (Quelle: cash.ch)


Gleichzeitig ist das Modell 3 von Tesla auch ein großer Hoffnungsträger. Mit der hochgefahrenen Produktion sollte es möglich sein, das Modell 3 profitabel zu produzieren. Und die breite Nachfrage nach dem Modell scheint anzusteigen – so war es im Februar 2019 das meistverkaufte Elektroauto in Europa. Beispielsweise in der Schweiz stellen Teslas Neuzulassungen von März sogar sämtliche Verbrenner in den Schatten. Demgegenüber stehen jedoch die sinkenden Absatzzahlen der älteren Modelle S und X – welche auf rund 12’100 Fahrzeuge gesunken sind.


Quelle: Statista.com


Führend bei selbstfahrenden Autos

Musk hält außerdem weiterhin an seiner Vision fest, selbstfahrende Autos zu produzieren. So hat er bereits vor drei Jahren mit der Produktion eines eigenen Chips begonnen, welcher genau diese Aufgabe übernehmen soll. Gemäß Aussagen von Musk seien sie mit der Produktion bereits sehr weit fortgeschritten –die ersten Chips sollen in Autos verbaut werden.


Neues Kapital benötigt

Das erneute Abrutschen in die roten Zahlen ist für Visionär Musk aber ein harter Rückschlag. Tesla habe im März fällige Schulden von rund USD 900 Mio. zurückbezahlt, was die Geldreserven erheblich schrumpfen ließ. Musk zeigte sich in der Folge erstmals bereit, für Tesla neues Kapital am Markt zu besorgen.


Das Unternehmen will nun mehr als USD 2 Mrd. aufnehmen. Davon sollen rund USD 650 Mio. mit der Ausgabe neuer Aktien zusammenkommen – woran sich Musk selbst auch beteiligen will – rund USD 1.35 Mrd. sollen über Fremdkapital beschafft werden.


Quelle: Vontobel, eigene



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