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Temposchwellen bremsen Konjunkturerholung - Vorübergehende Stimmungseintrübung




16.10.20 11:25
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Kommende Woche stehen wieder zahlreiche Stimmungsdaten auf der Agenda. "Mehrere Temposchwellen bremsen für den Rest des Jahres die Konjunkturerholung", so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck.

Der Experte rechne damit, dass "die Stimmung der Verbraucher wie Unternehmen vorübergehend unter dem Covid-19-Trend und damit verbundenen weiteren Einschränkungen, der US-Wahl und dem Brexit leidet." Greil weiter: "Damit verlangsamt sich das Wachstum im vierten Quartal, bevor die zyklische Erholung nächstes Jahr wieder Fahrt aufnehmen dürfte."

In der bevorstehenden Woche richte sich der Fokus neben dem letzten TV-Duell vor der Wahl von Donald Trump und Joe Biden am Donnerstag vor allem auf die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für Oktober am Freitag. Zu diesen Sentiment-Barometern für Unternehmen würden sich am Donnerstag noch zwei wichtige für Verbraucher gesellen: deren Vertrauen in der Eurozone im Oktober und ihre Zuversicht in Deutschland laut GfK-Konsumklima für November. Des Weiteren stünden in Deutschland am Dienstag die Produzentenpreise für September an - und in Großbritannien am Mittwoch Inflations- und am Freitag Einzelhandelszahlen.

In den USA kämen über die Woche verteilt einige wichtige Immobilienmarktdaten sowie am Donnerstag der Sammelindex der Frühindikatoren. Während Japan seine September-Handelsbilanz am Montag und seine Inflationszahlen für diesen Monat am Mittwoch vorlege, würden in Asien vor allem Chinas Wirtschaftswachstumszahlen für das dritte Quartal inklusive der September-Daten für Industrie und Einzelhandel am Montagmorgen im Brennpunkt stehen.

ZITATE:

"Mehrere Temposchwellen bremsen im Rest des Jahres die Konjunkturerholung."

"Ich erwarte, dass die Stimmung der Verbraucher wie Unternehmen vorübergehend unter dem Covid-19-Trend und damit verbundenen weiteren Einschränkungen, der US-Wahl und dem Brexit leidet."

"Damit verlangsamt sich das Wachstum im vierten Quartal, bevor die zyklische Erholung nächstes Jahr wieder Fahrt aufnehmen dürfte." (16.10.2020/ac/a/m)






 
 
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