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Tech-Aktien weiterhin stark angeschlagen




10.05.22 09:08
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - An der Börse braucht man derzeit ein ganz dickes Fell, so Andreas Deutsch von "Der Aktionär".

Die Mischung aus Krieg, hoher Inflation, steigenden Zinsen und Lieferkettenproblemen belaste die Stimmung und schicke die Kurse auf Talfahrt. Vor allem Tech-Aktien seien weiterhin stark angeschlagen, der NASDAQ 100 (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) drohe nun eine wichtige Unterstützung zu reißen.

Der Crash habe längst historische Ausmaße erreicht: In den vergangenen drei Tagen hätten Tech-Giganten wie Apple, Amazon, Tesla und Co eine Billion an Marktkapitalisierung verloren. Seit Jahresanfang habe der NASDAQ 100 26 Prozent an Wert eingebüßt, der S&P 500 liege mit 17 Prozent im Minus. Nur in den Jahren 1932 und 1939 seien die Verluste noch heftiger gewesen.

Ein Trost: In vielen Jahren mit brutalen Verlusten hätten die Märkte kräftig aufgeholt, weil irgendwann alles Negative in den Aktienkursen eingepreist gewesen sei und die Antizykliker leichtes Spiel gehabt hätten.

Ob man nun bereits an diesem Punkt angekommen oder wenigstens in seiner Nähe sei, darüber lasse sich nur spekulieren. Fakt sei, dass viele Aktien völlig überverkauft und reif für eine technische Gegenbewegung seien. Allerdings fehle es an positiven Nachrichten, damit die Kurse nachhaltig drehen würden. Ein Ende des Kriegs wäre eine solche. Das würde die Inflation merklich reduzieren und die FED könnte sich entspannen.

Doch am Montag bei den Feierlichkeiten zum 9. Mai habe Wladimir Putin nicht so gewirkt, als ob er die Kampfhandlungen in der Ukraine bald einstellen würde.

Insofern bleibe defensives Portfoliomanagement eine gute Empfehlung und Investments in Firmen mit hoher Preissetzungsmacht à la Walmart, Nestlé oder McDonald’s erste Wahl. Tech-Aktien könnte man bald noch günstiger bekommen: Nach den vier Prozent minus vom Montag sei der NASDAQ 100 auf dem Weg, die 12.000-Punkte-Marke zu reißen. Verbessere sich nicht bald das Sentiment, könnte es schnell in Richtung 11.000 Zähler weiter abwärts gehen. (10.05.2022/ac/a/m)







 
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