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Kolumnist: Frank Schäffler

Steuer-Freigrenzen seit Jahrzehnten nicht angepasst




19.01.19 09:30
Frank Schäffler

Die aktuell geltenden Freigrenzen sind teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr angepasst worden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler hervor. So ist beispielsweise die Freigrenze aus gelegentlicher Vermietung seit fast 65 Jahren unverändert. Auch die Freigrenzen für Geschenke (seit etwa 19 Jahren), für Sachbezüge (23 Jahre), für Jubiläumsgeschenke (seit Einführung des Euros bei 110 Euro) und Privatverkäufe (seit 11 Jahren unverändert) sind seit langer Zeit unangetastet.
„Das Steuerrecht in Deutschland ist auch deshalb so kompliziert, weil der Gesetzgeber selbst für Bagatelleinkünfte Einkommensteuer erhebt und die Freigrenzen dafür teilweise seit Jahrzehnten nicht angehoben hat. Eine regelmäßige Anpassung würde nicht nur Bürger und Unternehmen von Bürokratie entlasten, sondern auch für Rechtssicherheit sorgen. Heute ist jede Steuererklärung des Bürgers ein Vabanquespiel, ob damit nicht ein Steuervergehen einhergeht“, bewertet Schäffler die Antwort der Bundesregierung.

Die Kleine Anfrage können Sie unter https://www.frankschaeffler.de/freigrenzen-bei-der-einkommensteuer/ einsehen.
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