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Steht die Weltwirtschaft an einem Wendepunkt?




06.12.18 13:20
Baring Asset Management

Boston (www.aktiencheck.de) - "Man kann die Bären überall hören", stellt Dr. Christopher Smart in seinen aktuellen Leitgedanken fest.

Und tatsächlich würden die Risiken deutlich zunehmen, wie beispielsweise die jüngsten Daten zu einer Wirtschaftskontraktion in Deutschland und Japan zeigen würden. "Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings scheinen die monetären, steuerlichen und politischen Gegenwinde auf jeden Fall kaum stark genug, um uns in eine globale Rezession zu stürzen", so der Barings-Experte.

Zwar halte er auch in den USA "Marktverwerfungen" für möglich, die etwa aus dem "politischen Theater in Washington" oder auch dem Erreichen der Verschuldungsgrenze resultieren könnten. Andererseits halte er ebenso ein baldiges Ende des Straffungszyklus seitens der FED für möglich, wobei die Inflation durch "langfristige demografische Trends und neue Technologien" im Zaum gehalten werde. Die Binnennachfrage wiederum erachte er als stabil, was durch eine geringe Arbeitslosigkeit und finanzstarke Privathaushalte gestützt werde, sodass die zu erwartenden Störungen nicht ausreichen sollten, die US-Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen.

Sein Fazit: "Die Wolken am Horizont sind real und es gibt viel Raum für unangenehme Überraschungen, insbesondere durch höhere Schuldendienstkosten und anhaltenden Druck auf einige Wachstumsmärkte. Trotzdem ist es wichtig, diese Risiken objektiv und unter Berücksichtigung einer sehr globalen Konjunktur, die zwar nachlässt, aber noch immer sehr stark ist, und politischer Spannungen, die zwar irritieren, aber wahrscheinlich keine Rezession auslösen, zu betrachten."

Dr. Christopher Smart leite die Abteilung Macroeconomic & Geopolitical Research, die Analysen auf der Grundlage diverser, von den Investment-Teams von Baring beigesteuerter Sichtweisen durchführe, um so die Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Finanzmärkte zu bestimmen. Von 2013 bis 2015 habe er als Special Assistant des Präsidenten des Nationalen Wirtschaftsrates und des Nationalen Sicherheitsrates gearbeitet und dabei als Hauptberater für Handel und Investitionen sowie eine ganze Reihe von globalen Wirtschaftsthemen agiert. Christopher Smart sei zudem vier Jahre lang als Deputy Assistant des Finanzministers tätig gewesen. In dieser Funktion habe er maßgeblich die Reaktion auf die europäische Finanzkrise gestaltet und die US-amerikanische Finanzpolitik für Europa, Russland und Zentralasien konzipiert. Vor seinem Engagement im Staatsdienst habe Christopher Smart als Director of International Investments bei Pioneer Investments gearbeitet und sei dort für das Management von aufstrebenden Märkten und internationalen Portfolios zuständig gewesen. Er habe einen Abschluss als B.A. in Geschichte von der Yale-Universität und als Ph.D. für Internationale Beziehungen von der Columbia-Universität. Er sei Mitglied des Council on Foreign Relations und verfüge über eine Zulassung als Chartered Financial Analyst CFA. (06.12.2018/ac/a/m)






 
 
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