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Stehen Aktienmärkte vor einer Korrektur?




04.12.19 17:00
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Stimmung an den globalen Aktienmärkten verschlechterte sich in dieser Woche, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, die Zölle auf Stahl- und Aluminium-Importe aus Brasilien und Argentinien wiederherzustellen, so die Experten von XTB.

Trump habe auch gesagt, dass er keine Frist für das Handelsabkommen mit China habe und habe hinzugefügt, dass es besser sein könnte, bis nach den US-Präsidentschaftswahlen 2020 zu warten. Bloomberg habe jedoch heute berichtet, dass sich beide Seiten trotz der heftigen Rhetorik einem Phase-1-Deal näher kämen.

Der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) habe Anfang der Woche kurzzeitig fast 3% an Wert verloren. Nach einer zweimonatigen Rally (+10%) könnte allerdings eine Korrektur angebracht sein. Die Rückgänge seien an der wichtigen Unterstützung bei 3.080 Punkten gestoppt worden - dieser Bereich stimme mit der unteren Grenze der lokalen 1:1-Struktur überein. Bei einem Durchbruch des 77er SMA im H4-Chart könnte sich das Aufwärtsmomentum beschleunigen. Ein Unterschreiten der genannten Unterstützung könnte wiederum eine größere Korrektur einleiten und mit einem möglichen Test der Marke von 2.990 Punkten einhergehen.

Der deutsche Leitindex habe seit dem kürzlich ausgebildeten Jahreshoch um 3,2% nachgegeben. Zu Beginn der heutigen Sitzung habe der erwähnte Bloomberg-Bericht die Stimmung verbessert und habe dem DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) zu einem Anstieg verholfen. Die Bullen würden versuchen, die Unterseite des zuvor gebrochenen Konsolidierungsbereichs bei 13.150 Punkten zu überwinden. Weitere Gewinne könnten Aufwärtspotenzial in Richtung der Oberseite bei 13.300 Punkten freisetzen. Die entscheidende Unterstützung sei wiederum bei der psychologisch wichtigen Marke von 13.000 Punkten zu finden. Ein Durchbruch könnte den Weg in Richtung der unteren Grenze der Overbalance-Struktur (12.680 Punkte) ebnen.

Der CAC 40 (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400) habe im direkten Vergleich mit einem Minus von 4,5% den größten Rückgang verzeichnet. Trotz der starken Abwärtsdynamik habe der Rückgang bei 5.705 Punkten gestoppt werden können - dieser Bereich diene als übergeordnete Unterstützung. Eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung erscheinet am wahrscheinlichsten, zumindest solange die Unterstützung nicht unterschritten werde. Oberhalb des Tiefs vom 21. November (5.825 Punkte) könnte sich die Aufwärtsdynamik beschleunigen. Andererseits könnte ein Unterschreiten der 1:1-Struktur auf einen größeren Ausverkauf hindeuten. In solch einem Szenario wäre das 38,2% Fibo-Niveau bei 5.645 Punkten zu berücksichtigen. (04.12.2019/ac/a/m)







 
 
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