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State Street Investor Confidence Index: Weltweites Anlegervertrauen sinkt im Dezember um 1,5 Punkte auf 94,8




02.01.18 16:21
State Street

Boston (www.aktiencheck.de) - State Street Global Exchange veröffentlicht die Ergebnisse des State Street Investor Confidence Index® (ICI) für Dezember 2017, so die Experten von State Street.

Der Global ICI sei gegenüber des revidierten Wertes vom November um 1,5 Punkte von 96,3 auf 94,8 Punkte gesunken. Die verschlechterte Stimmung unter den Anlegern habe auf einem Rückgang des North American ICI um 6,2 Punkte auf 94,9 und des Asian ICI um 2,8 Punkte auf 94,8 beruht. Der European ICI sei hingegen um 16 Punkte auf 96,9 gestiegen.

Der ICI sei von Kenneth Froot und Paul O'Connell von State Street Associates(R), dem Forschungs- und Beratungsgeschäft von State Street Global Exchange, entwickelt worden. Der Index messe das Anlegervertrauen bzw. die Risikobereitschaft der Investoren auf quantitativer Basis, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Investoren analysiere. Der ICI bestimme Änderungen in der Risikobereitschaft von Anlegern genau: Je größer der Portfolioanteil von Aktien, desto größer sei die Risikobereitschaft oder das Vertrauen der Anleger. Ein Stand von 100 gelte als neutral. Bei diesem Wert würden sich Aufstockung und Abbau langfristiger Risikopositionen die Waage halten. Im Unterschied zu umfragebasierten Barometern beruhe der Index auf tatsächlich erfolgten Transaktionen institutioneller Investoren und nicht auf deren Meinungen.

"Nach Erreichen eines Höchststandes im Juli 2017 ist das Anlegervertrauen nun fünf Monate in Folge gesunken. Zudem haben Anleger in den letzten drei Monaten ihre Bestände an risikoreichen Vermögenswerten verringert (auf einen Indexwert von unter 100 Punkten)", habe Michael Metcalfe, Senior Managing Director und Leiter der Global Macro Strategy von State Street Global Markets gesagt. "Zwar sind die Konjunkturaussichten zunehmend positiv, was auf die guten Werte des Verbrauchervertrauens- und des Geschäftsklimaindexes zurückzuführen ist, doch deutet die vorsichtigere Haltung der Anleger darauf hin, dass ein Großteil der positiven Nachrichten bereits in den Kursen an den Finanzmärkten eingepreist sein könnte."

"In Europa hatten das starke Wirtschaftswachstum und die anhaltenden Anleihekäufe der EZB einen positiven Effekt auf das Anlegervertrauen" habe Froot gesagt. "Der Index liegt zwar unverändert unter 100 Punkten, doch es scheint, als würden sich die europäischen Anleger weniger Sorgen machen, dass politische Risiken die gute wirtschaftliche Entwicklung in der Region beeinträchtigen könnten." (02.01.2018/ac/a/m)






 
 
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