Kolumnist: Stock-World Redaktion

Sorgenfreier Immobilienverkauf gewünscht?




06.05.22 11:47
Stock-World Redaktion

Der Verkauf einer Immobilie ist ein Vorhaben, das sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung einige Voraussetzungen beinhalten sollte. Möchten Sie ein Haus oder eine Wohnung zu einem möglichst hohen Preis verkaufen, bietet es sich an, erfahrene Spezialisten in das Immobiliengeschäft miteinzubeziehen. Immobilienexperte Dominik Eisenhardt, CEO und Gründer der Maklerplan GmbH, ist Experte, wenn es um die Themen rund um einen sorgenfreien Immobilienverkauf geht. Er weiß, welche Schritte dafür notwendig sind und welche Fallstricke sich ergeben können.


Schritt 1: Das richtige Mindset

Auch wenn der Immobilienverkauf schnell erledigt werden will, sollte sich ein Verkäufer die notwendige Zeit dafür nehmen und sich gleichzeitig nicht zu stark von Emotionen beeinflussen lassen. Hier liegt meist das Problem. Oft ist es für Personen, die eine Immobilie verkaufen möchten, nicht einfach mit der Situation umzugehen. Gerade dann empfiehlt es sich, guten Rat entgegenzunehmen, um nicht durch die Brille der eigenen Emotion eventuell schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, die später bereut werden.

Veränderungen im Leben lösen selbstverständlich immer auch Emotionalität aus. Das gilt natürlich auch beim Verkauf einer Immobilie. Die Kunst des Immobilienverkaufs liegt aber tatsächlich darin, trotz der gegebenen Umstände einen kühlen Kopf zu bewahren. Fakt ist: Ein Immobilienverkäufer hat immer einen Grund zu verkaufen. Oft bereitet die Situation Ängste, die aber niemals ein guter Ratgeber sind. Unter den gegebenen Umständen und einer möglichen Hektik kann es schnell passieren, dass man sich zu einem nicht optimalen Preis hinreißen lässt. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte daher selbstbewusst und entschlossen einem Interessenten gegenübertreten können. In manchen Fällen ist es sehr sinnvoll, sich durch einen Profi unterstützen zu lassen, um den Verkauf nicht alleine meistern zu müssen. Ein Interessent merkt in der Regel, wenn ein Verkäufer schnell verkaufen muss, deshalb fällt das finanzielle Angebot des Käufers meist geringer aus. Denn auch unter den Interessenten gibt es Profis. Ohne die notwendige Präsenz und Sicherheit seitens des Verkäufers könnte solch ein Profi seine Chance nutzen und es so zu Nachteilen kommen. Ein Immobilienmakler, der souverän und seriös auftritt, hat seine Emotionen im Griff und wird mit dem Verkäufer gemeinsam die richtige Strategie und Taktik für die Preisverhandlungen gewinnbringend einsetzen.

Schritt 2: Dokumente

Ein Immobilienverkauf muss vorbereitet sein. Die Dokumente spielen hier eine tragende Rolle. Es werden Unterlagen wie beispielsweise der Grundbuchauszug benötigt. Dieser gibt Auskunft über Wegerecht, Nutznießer und Belastungen in jeglicher Form. Auch wenn ein Interessent zunächst keinen großen Wert auf Dokumente legen sollte, spätestens die Bank wird es tun und vor allem Darlehen, die aktuell vorhanden sind, prüfen. Die Baubeschreibung, Grundrisse, Protokolle, Abrechnungen, Teilungserklärungen - all das gibt wichtige und essenzielle Auskünfte über die Immobilie. Alles muss professionell dokumentiert und bereit gehalten werden. Der eigentliche Mehrwert der Dokumente wird während der gesamten Zeit des Immobilienverkaufs ausschlaggebend sein.


Schritt 3: Preisfindung


Grundsätzlich gibt es immer drei Preise: Der erste Preis ist jener, welcher von der Bank über ein Verkehrswertgutachten festsetzt wird. Dann gibt es den “Wunschpreis” des Verkäufers. Dieser darf gerne etwas höher angesetzt werden als der Verkehrswert. Preisnachlässe sind immer möglich. Der dritte Preis ist jener, der von einem Käufer tatsächlich bezahlt wird. Dies ist der echte Wert. Denn der Marktwert wird durch den Kunden bestätigt. Es stellt sich die Frage: Wie kommuniziert ein Verkäufer seinen Wunschpreis richtig? Hier kann die Unterstützung eines Maklers den Unterschied ausmachen, erklärt Immobilienexperte Dominik Eisenhardt, vor allem dann, wenn man in diesem Bereich nicht über die ausreichende Erfahrung und Expertise verfügt.


Schritt 4: Ein perfektes Exposé


Ein Exposé ist eine detaillierte Übersicht aller relevanten Informationen über die zu verkaufende Immobilie in einer verkaufsfördernden Form. Hier müssen die Vor- und Nachteile der Immobilie auf seriöse Art und Weise dargestellt sein. Je aussagekräftiger das Exposé, umso höher liegen die Verkaufschancen. Schön dargestellte Fotos sind hier ein wesentlicher Bestandteil. Natürlich ist es auch wichtig, die Nachteile einer Immobilie aufzulisten, damit die zuvor erwähnte Seriosität auch gegeben ist. Die Erstellung eines Exposés erfolgt häufig in digitaler Form, welches auch druckfähig ist.


Wichtig ist auch das Verkaufsinserat für Print- und Digitalmedien. Der Interessent soll mit einem prägnanten Text und einem aussagekräftigen Foto überzeugt werden, und sich eingeladen fühlt, näher hinzuschauen und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Das Exposé ist praktisch eine Druckversion des Online-Inserates. Grundsätzlich sollte das Exposé so gestaltet sein, dass der Interessent bei der Besichtigung der Immobilie positiv überrascht ist. Ein Profi legt bei der Gestaltung eines Exposés besonderen Wert darauf einerseits seriös zu sein und gleichzeitig die Immobilie bestmöglich zu präsentieren. Ein Profi wird daher eine Immobilie im Exposé so darstellen, dass später bei einer Besichtigung ein “Aha-Effekt” beim Interessenten entsteht.


Schritt 5: Besichtigungen




Ein Profi wird eine Besichtigung so führen, dass die potenzielle Situation eines Kaufes durch Wohlgefühl und Wärme ermöglicht wird. Voraussetzung dafür ist, dass die Erkenntnisse vor Ort dem Exposé und der Vorbereitung entsprechen. Bei der Besichtigung ist ein wesentlicher Bestandteil der Präsentation die Souveränität, um spätere Verhandlungspositionen zu stärken. Zudem sollte man immer mit direkten Fragen oder Einwänden des Interessenten rechnen, für die optimalerweise schon vielsagende und trotzdem verkäuferisch sinnvoll argumentierte Aussagen vorbereitet sind.


Schritt 6: Preisverhandlung


Preisverhandlungen erfordern Erfahrung und viel Geschick. Sie gehören zum Immobilienverkauf wie das Salz in der Suppe. Schließlich möchte ein Verkäufer hier alles richtig machen, da es meistens eine ein- bis zweimalige Angelegenheit im Leben ist. Wichtig ist, dass die Preisfindung und die Durchsetzung des Wunschpreises zufriedenstellend verläuft. Wer sich selbst nicht selbstbewusst genug oder emotional nicht in der Lage fühlt, die Preisverhandlungen selbst zu führen, sollte auf die Unterstützung eines Profis setzen.


Wenn Sie als Verkäufer Ihren Preis gefunden haben und bereit sind, diesen gegen Interessenten, die beispielsweise auch berufsbedingt gut verhandeln können, durchzusetzen, können Sie Ihre Immobilie durchaus selbst verkaufen. Selbstbewusstsein und eine positive Grundeinstellung sind dafür wichtig. Die Devise lautet: Lieber einen Interessenten mehr ziehen lassen und dafür einen guten Preis für die Immobilie erhalten. Es ist ratsam, sich dabei helfen zu lassen, um dem eigenen “Wunschpreis” so nahe wie möglich zu kommen.


Fazit


Wie Sie sehen, ist ein Immobilienverkauf kein Hexenwerk. Jeder kann theoretisch eine Immobilie selbst verkaufen. Wer sich sicher fühlt und das notwendige Selbstvertrauen hat, kann dies tun. Sollte jedoch einer der zuvor genannten Schritte Zweifel aufwerfen, dass Fehler passieren könnten, die später bereut werden, ist es immer ratsam einen seriösen und vertrauenswürdigen Makler in der eigenen Region hinzuzuziehen. Gemeinsam können die wichtigen und notwendigen Schritte im Prozess gegangen werden, um am Ende mit dem Ergebnis des Immobilienverkaufs glücklich zu sein.  www maklerplan ch



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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