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Softing: 2019 wird richtungsweisendes Jahr - Aktienanalyse




26.03.19 09:30
Vorstandswoche.de

Haar (www.aktiencheck.de) - Softing-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Softing AG (ISIN: DE0005178008, WKN: 517800, Ticker-Symbol: SYT) unter die Lupe.

Nach vorläufigen Zahlen habe Softing im Jahr 2018 einen Umsatz von 84 Mio. Euro und ein EBIT von 4.1 Mio. Euro erzielt. Wie Firmenchef Wolfgang Trier den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, würden sich die finalen Zahlen nicht wesentlich von den bereits kommunizierten unterscheiden. Bei der Dividende setze der CEO auf Kontinuität. Analog zum Vorjahr würden die Experten daher eine Auszahlung von mindestens 13 Cent je Aktie für das Jahr 2018 erwarten.

Mit dem Zahlenwerk habe das im bayrischen Haar ansässige Unternehmen die eigenen Ziele für das Jahr 2018 erreicht. Im EBIT seien noch Sonderbelastungen von ca. 1 Mio. Euro für die Anfang des Vorjahres zugekaufte Globalmatix enthalten, die in diesem Volumen auch geplant gewesen seien. Operativ profitiere Softing weiterhin von einer guten Nachfrage im Bereich IT Networks und Industrial. Erfreulich: In den Vorjahren habe die Einheit Automotive das Ergebnis des Konzerns belastet. "Der Bereich Automotive hat sich wieder gefangen und 2018 operativ den Break-Even erreicht", so Trier. Bei der amerikanischen Tochtergesellschaft OLDI würden sich die Geschäfte ebenfalls positiv entwickeln. Einer der wichtigsten Kunden, ein großer US-Hersteller von Automatisierungselektronik, sei wieder voll da und ordert rege.

2019 werde für Softing ein sehr spannendes Jahr. Zunächst nicht unbedingt wegen des Ausblicks. Traditionell starte das Unternehmen verhalten ins neue Jahr. "Unser Ziel ist, die Saisonalität in den einzelnen Quartalen zu verringern. Das wird uns 2019 aber noch nicht gelingen. Von daher wird sich das Geschäft im ersten Halbjahr 2019 zurückhaltender entwickeln. Wir rechnen allerdings erneut mit einem sehr starken zweiten Halbjahr", so Trier. Eine Zurückhaltung der Autoindustrie bezüglich der Produkte von Softing könne der CEO bisher nicht feststellen. "Unsere Projekte mit der Autoindustrie haben eine längere Laufzeit. Für 2019 müssen wir uns keine Sorgen machen. Natürlich sehen wir auch, dass es Unsicherheiten im Markt gibt. Aber derzeit trifft uns das nicht. Sofern sich das Segment nachhaltig deutlich abschwächen sollte, sehen wir diese Effekte frühestens Ende 2020 oder 2021", erkläre der Firmenchef.

Eine konkrete Prognose für 2019 wolle Trier in Kürze präsentieren. Er zeige sich zuversichtlich, Umsatz und auch den Rohertrag weiter zu steigern. Und prinzipiell auch das EBIT. Die Experten würden einen Umsatz in diesem Jahr von bis zu 90 Mio. Euro für darstellbar halten. Beim EBIT sollten Sie allerdings keine allzu großen Sprünge erwarten. In den Vorjahren sei das EBIT des Unternehmens stark von aktivierten Eigenleistungen geprägt gewesen. 2017 beispielsweise mit über 4.5 Mio. Euro. 2018 dürften es erneut mehr als 4 Mio. Euro gewesen sein. 2019 werde sich das Volumen der Aktivierung aber voraussichtlich stark reduzieren. Schon alleine wegen dieses Effekts müsse Softing operativ mehr verdienen als sonst.

Einen weiteren, wesentlichen Effekt habe die Übernahme der Globalmatix für das Jahr 2019. Globalmatix sei ein Mobile Virtual Network Operator, der in Europa und Nordamerika mobile Datenkommunikation für Fahrzeuge und Maschinen anbiete, die in den Bereichen (teil-) autonomes Fahren wie auch bei anderen "Connected Services" von Fahrzeugen und Maschinen benötigt würden. Trier habe keinerlei Zweifel, dass die Technologie des Zukaufs funktioniere. "Die Kernfrage ist lediglich: wie lange dauert die Anlaufphase?" Ein Leuchtturm-Projekt sei übrigens die Ausstattung mit der Globalmatix-Lösung in der GT-Serie von Porsche. Bei mehreren Kunden würden zudem Flottentests laufen. Bei zwei sehr großen Firmen gehe es bereits um die Vergabe von nennenswerten Aufträgen mit einem hohen Volumen an Fahrzeugen. Davon sei einer in den USA angesiedelt.

Die Experten würden davon ausgehen, dass in den kommenden Wochen die Tinte zumindest unter einem Vertrag getrocknet sei. Je nach Verlauf der Anlaufphase werde sich dies auf die Prognose des Konzerns für 2019 auswirken. Für das Jahr 2020 und vor allem 2021 erwarte der CEO signifikante Beiträge von Globalmatix. Da mit diesem Geschäft EBIT-Margen von 40 bis 60% möglich seien, würden ab 2020 die Gewinne entsprechend ansteigen. Für den Fall, dass sich die Anlaufphase in 2019 doch noch ziehen sollte und Globalmatix keine deutliche Steigerung des Umsatzes gelinge, würden sich die Verluste in diesem Jahr aus dieser Übernahme in Grenzen halten. "Unsere Planung geht aktuell davon aus, dass Globalmatix noch einen Verlust ausweist. Das sind aber eher sechsstellige Beträge und keine Millionen", so Trier. Mittelfristig bleibe Trier dabei, dass Softing EBIT-Margen von 10% erzielen werde. "Nicht in 2019 und voraussichtlich auch nicht in 2020. Aber ich bin davon überzeugt, dass Softing mittelfristig zweistellige EBIT-Margen erreichen kann."

Die Aktie von Softing könne sich weiterhin nicht nachhaltig von den Tiefs bei Kursen von 8 Euro nach oben bewegen. Die bisherige Empfehlung der Experten, sich bei dem Papier zurückzuhalten, würden sie noch aufrecht halten.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten, zunächst den Ausblick für das Jahr 2019 abzuwarten. Sofern Softing jedoch in den nächsten Wochen einen Großauftrag für Globalmatix präsentieren könne, würden sie dies als einen Wendepunkt ansehen. Sie würden Softing weiterhin für einen spannenden Turnaround-Kandidaten halten. Der richtige Zeitpunkt für einen Kauf könnte nunmehr in 2019 bevorstehen. (Analyse vom 26.03.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Softing-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Softing-Aktie:
7,46 EUR -0,80% (26.03.2019, 09:09)

Xetra-Aktienkurs Softing-Aktie:
7,50 EUR (25.03.2019)

ISIN Softing-Aktie:
DE0005178008

WKN Softing-Aktie:
517800

Ticker-Symbol Softing-Aktie:
SYT

Kurzprofil Softing AG:

Softing (ISIN: DE0005178008, WKN: 517800, Ticker-Symbol: SYT) ist eine weltweit agierende Management-Holding. Die Softing Gesellschaften erstellen und vertreiben Hard- und Software in den Unternehmenssegmenten Industrielle Automatisierung und Automotive Electronics. In enger Kundenbeziehung werden technologisch hochwertige Standardprodukte sowie individuelle Lösungen realisiert. Softing operiert mit beiden Unternehmenssegmenten in Wachstumsmärkten Softing hat das Ziel, bei nachhaltiger Profitabilität im Umsatz jährlich zweistellig zu wachsen. (26.03.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005178008 517800 8,96 € 4,06 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
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Frankfurt 5,20 € +1,56%  13:56
Düsseldorf 5,08 € +1,20%  16:00
Xetra 5,24 € +1,16%  17:36
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Berlin 5,12 € 0,00%  08:00
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