Kolumnist: Miningscout.de

Skyharbour Resources: Projektpartner Azincourt Energy definiert neue Bohrziele




20.01.21 14:39
Miningscout.de

Derzeit herrscht gute Stimmung in der Uranbranche: Steigende Preise für den begehrten Rohstoff und Aufwärtstrends an den Wertpapiermärkten geben den Marktakteuren positive Impulse. Auch von Skyharbour Resources Skyharbour Resources Ltd. (TSX-V: SYH, WKN: A2AJ7J, ISIN: CA8308166096) gibt es aufschlussreiche Neuigkeiten. Wie ein Explorationsprogramm auf dem Projekt „East Preston“ ergab, bestehen dort möglicherweise mehr Chancen auf spannende Entdeckungen als zunächst angenommen. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der Joint-Venture-Partner Azincourt Energy nach Abschluss seines jüngsten Explorationsproramms.


Wie Skyharbour am Montag mitteilte, hat Azincourt seine geophysikalischen Untersuchungen auf der Liegenschaft „East Preston“ abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden mehrere neue Bohrziele auf dem im westlichen Athabasca-Becken (Provinz Saskatchewan) gelegenen Gebiet identifiziert.


Untersuchung vergrößert Zielgebiet

Die Leitung des geophysikalischen Untersuchungen oblag der Firma Patterson Geophysics aus La Ronge; beaufsichtigt wurde das Ganze von Bingham Geoscience aus Saskatoon. Im Rahmen des Programms hatten die Experten das Gelände mit einer elektromagnetischen horizontalen Schleife vermessen. Dieses Verfahren ist als HLEM (horizontal loop electromagnetic)-Methode bekannt.


Geplant war ursprünglich die Erforschung einer 33 Kilometer langen Strecke, auf der Linien vermessen und geschnitten werden sollten. Dem wurden jedoch fünf weitere Schnitt- und Vermessungsgeraden hinzugefügt. Das somit abgedeckte Gebiet vergrößerte sich innerhalb der sechs Raster-Zielgebiete um 7,5 Linienkilometer gegenüber der Eingangsplanung auf insgesamt 40,5 Kilometer.


Leiter in sechs Sektoren

Uranablagerungen in Verbindung mit Schichtlücken, wie sie im Athabasca-Becken vorkommen, sind eng mit leitfähigen Paketen im Grundgebirge verbunden. Mithilfe der HLEM-Untersuchung konnten jene Zielbereiche verfeinert und priorisiert werden, die zuvor bei der luftgestützten VTEM-Untersuchung (versatile time domain electromagnetic ) durch ungetestete leitende Gänge identifiziert worden waren.


Die Analyse konnte erfolgreich Leiter in sechs Zielbereichen (G1, G2, G3, K, Q und H) abgrenzen. Zahlreiche Leiter zeigten starke und sehr gut definierte Reaktionen. Die entsprechenden Stellen sind somit für Testbohrungen geeignet.


Bohrstart setzt Joint Venture fort

Trevor Perkins, der bei Azincourt als Explorationsmanager fungiert, freut sich über die „ermutigenden Ergebnisse“ des Explorationsprogramms. Die ermittelten Ziele seien nun bereit für Bohrtests.


Man sei erfolgreich gewesen und habe, wie geplant, die potenziellen Bohrziele vermehrt, fügt Azincourt-Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer Alex Klenman hinzu. Mit den zusätzlichen Bohrzielen erhöhe sich die Prospektivität von East Preston und es böten sich noch mehr Chancen, auf bedeutende Entdeckungen zu stoßen. Azincourt sei bestrebt, das Joint Venture fortzuführen und die Bohrungen auf East Preston fortzusetzen.


Die Gesamtkosten, die Azincourt für das HLME-Programm aufgewendet hat, sind Teil der Anforderungen, die zur Erfüllung des Joint-Venture-Vertrags mit Skyharbour und Dixie Gold Inc. geregelt sind. Skyharbour und Dixie Gold besitzen aktuell jeweils 50 Prozent der Rechte am Preston-Gesamtprojekt. Sobald Azincourt die abschließende Zahlung zu diesem Agreement abgeschlossen hat, erhält das Unternehmen eine 70-prozentige Beteiligung an East Preston. Fällig wird diese finale Zahlung am 31. März 2021.


Das East Preston-Joint Venture in Zahlen

Der Hintergrund des Joint-Ventures: Skyharbour und Dixie Gold hatten mit Azincourt Energy eine Earn-In-Optionsvereinbarung zum Erwerb einer 70-Prozent-Beteligung am östlichen Teil des Preston Uranium Projektes abgeschlossen. Für den westlichen Teil gibt es ein analoges Agreement mit Orano Canada Inc.


Azincourt hatte im Zuge dieser Vereinbarung Stammaktien auszugeben und Bar- und Explorationsausgaben in Höhe von zusammen bis 3.500.000 CAD über einen Dreijahreszeitraum beizusteuern. Dabei betragen die Barmittel 1.000.000 CAD, der Rest des Betrags entfällt auf die Aufwendungen für die Explorationstätigkeiten, deren Teil auch das erwähnte geophysikalische Forschungsprogramm ist.


Das Fälligkeitsdatum war mit Zustimmung von Dixie und Skyharbour bis zum 31. März 2021 verlängert worden, wofür eine Ausgabe von Azincourt-Stammaktien an die Partner erfolgte. Zu leisten sind bis zum Stichtag noch ein kleiner Anteil der Explorationsausgaben und eine abschließende Barzahlung von 400.000 CAD.


Charakteristische Hinweise auf Uran im Gestein

East Preston liegt im südlichen Bereich des weltlichen Athabasca-Beckens. Dort befinden sich Uran-Ziele oberflächennah und ohne die regional typische Sandsteindecke. Es handelt sich in der Regel um ziemlich flache Mineralisierungen, die jedoch eine erhebliche Tiefenausdehnung haben können.


Das East-Preston-Projekt beherbergt mehrere lange, lineare Leiter mit Biegungen in ihrer Ausrichtung und versetzten Brüchen nahe interpretierter Verwerfungen. Solche Leiter sind klassische Ziele für Schichtlücken-Uranablagerungen im Grundgebirge und werden aufgrund der Komplexität ihrer Strukturen als erweiterte und verbesserte Prospektivitätsziele eingestuft.


Insgesamt haben die drei separaten Korridore eine Gesamt-Streichenlänge von 25 Kilometern mit mehreren elektromagnetischen Leitertrends. Bodenuntersuchungen und die Entnahme von Proben haben bisher wichtige Anzeiger-Elemente für Uranlagerstätten identifiziert: Biochemische und Radon-Anomalien sowie Auffälligkeiten im Bodenbereich und in Aufschlüssen.


Die beschriebenen Ziele im Grundgebirge sind denen der Lagerstätten „Arrow“ von NexGen und „Eagle Point“ von Cameco sehr ähnlich. Das East-Preston-Projektgelände liegt zudem parallel zu einem leitenden Trend zwischen dem sogenannten PLS-Arrow und dem Virgin River-Dufferin Lake-Trend beziehungsweise der Lagerstätte „Centennial“ von Cameco.


Skyharbour: Betriebsamer Akteur im Uran-Business

Die Unternehmensphilosophie von Skyharbour ist einfach: Man will den Wert für seine Anleger durch Mineralentdeckungen, nachhaltige Partnerschaften und die Förderung von Explorationsprojekten in geopolitisch günstigen Jurisdiktionen erhöhen. Mit seinen sechs bohrfertigen Projekten im kanadischen Athabasca-Becken ist Skyharbour bestens aufgestellt, um von den gegenwärtigen Verbesserungen des Uranmarktes zu profitieren. Das Portfolio umfasst Uran- und Thorium-Explorationsgebiete.


Das wichtigste Projekt und Flaggschiff ist das von Denison Mines übernommene Grundstück „Moore Uranium Projekt“, an dem Skyharbour zu 100 Prozent beteiligt ist. Moore Uranium liegt 15 Kilometer östlich des „Wheeler River Projekts“ von Denison und 39 Kilometer südlich der Uranmine „McArthur River“ von Cameco.


Moore befindet sich in einem fortgeschrittenen Explorationsstadium: In der sogenannten „Maverick-Zone“ ergaben Bohrungen Triuranoctoxid-Werte von bis zu 6,0 Prozent über 5,9 Meter inklusive 20,8 Prozent über 1,5 Meter aus einer Tiefe von 265 Metern.


Ebenso hat Skyharbour Optionsvereinbarungen mit den Joint-Venture-Partnern Orano Canada Inc. und Azincourt Energy abgeschlossen. Beide Partner können über Barzahlungen und Explorationsausgaben bis zu 70 Prozent Anteile an den Teilprojekten „Preston“ (Orano) und „East Preston (Azincourt) verdienen. Das Gesamtprojekt Preston ist eine große und prospektive Liegenschaft unweit der Lagerstätten Triple R (Fission Uranium) und „Arrow“ (NexGen).


Weiterhin ist Skyharbour zu 100 Prozent am „South Falcon Uranium“ Projekt am Ostrand des Athabasca-Beckens beteiligt. Dessen abgeleitete Ressource laut National Instrument 43-1 wird auf 7,0 Millionen Pfund Triuranoctoxid zu 0,03 Prozent und 5,3 Millionen Pfund Thoriumdioxid zu 0,023 Prozent beziffert.


Über den Nordteil des „Falcon“-Projekts, neuerdings bekannt als „Hook Lake“, hatte Skyharbour eine endgültige Vereinbarung mit Pitchblende Energy unterzeichnet, einer australischen Firma, die demnächst von dem an der ASX gelisteten Unternehmen Valor Resources übernommen wird. Es handelt sich um ein Earn-In-Agreement, nach der Pitchblende durch Investitionen von 3.500.000 CAD an Explorations- und 475.000 CAD Barausgaben und eine Aktienerstausgabe 80 Prozent am Projekt erlangen kann.



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