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Kolumnist: Jörg Schulte

Sierra Metals berichtet über hochgradige Ergebnisse aus der "Bolivar"-Kupfermine




08.09.17 08:45
Jörg Schulte

Das kanadische Basis- und Edelmetallunternehmen Sierra Metals (ISIN: CA82639W1068 / TSX: SMT) das mehrere Minen in Peru und Mexiko betreibt gab weitere Bohrergebnisse aus dem 28 Bohrungen umfassenden Definitionsbohrprogramm über 12.300 Bohrmeter bekannt. Die Bohrungen wurden innerhalb der hochgradigen Zone ‚Bolivar West’ in der gleichnamigen ‚Boliva’-Kupfermine im mexikanischen Chihuahua niedergebracht, die direkt neben den derzeitigen Abbaubetrieben liegt. Hierbei schnitt das Unternehmen mit u.a. 2,55 % Kupferäquivalent bei einer durchschnittlichen Mächtigkeit von 9,1 m respektable Gehalte. Diese Gehalte liegen sogar über denen des bis dato geförderten Erzes der Mine. Auch die Infill-Bohrungen in dieser ‚Manto’-Formation deckten einen 300 m langen und 180 m breiten Bereich ab.


Zu den besten Bohrergebnissen über signifikante Längen zählen u.a. die Bohrung 16, in der 1,44 % Kupfer, 133 Gramm pro Tonne Erz (g/t) Silber und 0,71 % Zink über eine wahre Mächtigkeit von 12,6 geschnitten wurden. Noch bessere Ergebnisse lieferte aber die Bohrung 29, die 1,95 % Kupfer, 488 g/t Silber und 1,5 % Zink über eine wahre Mächtigkeit von 17,6 m schnitt.



Quelle: Sierra Metals


Das Highlight dieses Bohrprogramms sei laut Unternehmensangaben der Informationsgehalt, der mehr als ausreichend wäre um diese in neuen detaillierten Bohrergebnisse aus, in eine Aktualisierung der Ressourcenkalkulation der ‚Bolivar’-Mine zu einzuarbeiten. Diese könnte dann bereits bis zum Ende des vierten Quartals abgeschlossen werden. Zudem besitze die Mine noch erhebliches Potenzial zur Ressourcenerweiterung, da sie in Richtung Nordosten noch offen ist.


Unsere Explorationsprogramme haben Skarnerzlagerstätten in Form von Mantos in dem sich über 8 km erstreckenden Gebiet identifiziert. Das durchgeführte ‚Brownfield’- Explorationsprogramm wurde mit der Zielsetzung entworfen, die Gehalte im Fördererz der ‚Bolivar’-Mine zu erhöhen und weitere Mineralressourcen abzugrenzen, erklärte Alonso Lujan, der Vice President Exploration von Sierra Metals. Zudem fuhr er fort: „Die Analysenergebnisse haben das Vorkommen der hochgradigen Kupfervererzung mit einem durchschnittlichen Kupferäquivalentgehalt von 2,55 % sehr positiv bestätigt. Dies wird uns dabei helfen, die Gehalte im Fördererz zu erhöhen, wenn dieses Material in die zukünftigen Minenpläne aufgenommen wurde. Die Analysenergebnisse liefern ebenfalls die notwendigen Daten für ein Update unserer aktuellen Ressourcenbasis in der ‚Bolivar’-Mine, dessen Abschluss wir für das vierte Quartal 2017 erwarten. Zudem glaube er, dass der Bergbaubezirk ‚Boliva’ nnoch weiteres signifikantes Potenzial für Explorationserfolge biete.


Dazu ergänzte Igor Gonzales - https://www.youtube.com/watch?v=W1pWL6NlTaI&t=6s -, Sierra Metals  President und CEO: „Dies ist ein wichtiger Fortschritt zur Aufdeckung des Substanzwertes unserer ‚Bolivar’-Kupfermine. „Diese Ergebnisse bestätigen das Vorkommen hoher Kupfergehalte und einer weiteren Lagerstätte, die eine mögliche zukünftige Durchsatzerhöhung unterstützen könnten. Wir sind begeistert von dem Potenzial, das diese Ergebnisse zeigen und wie es uns helfen wird, die aktuellen Abbaubetriebe und die zukünftigen Cashflows auf ‚Bolivar’ positiv umzuwandeln. Das Auffinden höherhaltiger Bereiche auf war der strategische Fokus für unser Explorationsteam, um die Cashflows aus unseren Betrieben zu erhöhen. In der Vergangenheit wurden auf ‚Bolivar’ hochgradige Kupfer-, Zink-, und Silber-Zonen abgebaut und wir denken, dass die aktuellen Explorationsprogramme das Potenzial besitzen, zusätzliche Ressourcen mit ähnlichen Gehalten zu identifizieren, wie es die aktuellen Bohrergebnisse demonstrieren.“


Die ‚Brownfield’-Exploration hätte eine wichtige Rolle gespielt, eine mögliche Erweiterung der Mineralressourcen in allen drei Minen von Sierra Metals zu avancieren. Die in den jüngsten Pressemitteilungen für alle drei Minen veröffentlichten Bohrergebnisse hätten dies gezeigt. Das Unternehmen erwarte daher, dass die anstehenden technischen Berichte das Potenzial für zukünftige Erweiterungen betätigen werden. Die noch bis zum Jahr 2018 andauernden ‚Brownfield’-Bohrungen in allen drei könnten möglicherweise eine potenzielle Erweiterung der Mineralressource liefern, um den Erweiterungsplan des Unternehmens mittelfristig zu unterstützen, erklärte der Unternehmenschef abschließend.


Der Minenbezirk ‚Bolivar’ umfasst 15.217 Hektar im Gebirgszug der Sierra Madre Occidental. Die Sierra Madre Occidental setzt sich aus zwei vulkanischen Gruppen zusammen: den Upper Volcanic Complex und den Lower Volcanic Complex. Innerhalb der sedimentären-vulkanischen Gesteinsabfolge aus der oberen Kreidezeit im Lower Volcanic Complex sind die Verdrängungslagerstätten in Form von Mantos ausgebildet. Die Vererzung der Zone ‚Bolivar West’ liegt ungefähr 450 m unter der Oberfläche und gelegentlich können Alterationserscheinungen die bis an der Oberfläche verlaufen beobachtet werden.


Viele Grüße


Ihr


Jörg Schulte


 


 


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