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Kolumnist: Miningscout.de

Sienna Resources tritt dem Lithium-Beratungs-Gremium für Clayton Valley bei




15.01.21 08:17
Miningscout.de

Sienna Resources Inc. (TSX.V: SIE; WKN: A1XCQ0; ISIN:CA82621E1060), rühriger Mineralienexplorer aus Kanada, ist in der Branche vornehmlich für seine Aktivitäten in Sachen Gold und Platinelemente bekannt. Das Unternehmen besitzt aber auch ein Projekt, das im Portfolio ein wenig aus der Reihe tanzt: „Clayton Valley“. Im gleichnamigen Tal im US-Bundesstaat Nevada gibt es beachtliche Lithium-Vorkommen – und Neuigkeiten. Sienna ist einem Komitee beigetreten, das von den örtlichen Lithium-Akteuren ins Leben gerufen wurde. Auslöser dafür: Große Pläne des Marktriesen Albemarle.


Wie Albermarle bereits in der vergangenen Woche in einer Pressemitteilung kommunizierte, beabsichtigt man, die Kapazität der unternehmenseigenen Lithium-Produktionsanlage „Silver Peak“ in Nevada zu erweitern. Klar, dass solche Pläne auch die übrigen Akteure vor Ort auf den Plan rufen, denn an der Entwicklung des Standortes sind alle interessiert, die vor Ort das Batteriemetall explorieren und entwickeln.


Sienna Resources und das US-Lithium

Sienna Resources besitzt Eigentum in Sole-Abschnitten im Clayton Valley und ist direkter Nachbar des besagten Albemarle-Projektes. Weitere Lithium-Akteure vor Ort sind Cruz Cobalt, Spearmint Resources und Pure Energy Minerals.


Bereits seit Mai 2016 ist Sienna Resources mit seinem „Clayton Valley Deep Basin Lithium Brine Project“ in das Lithium-Business in den USA involviert. Das Projekt hat sehr interessante Rahmenbedingungen, denn es handelt sich um eine Enklave auf dem Projektareal von Pure Energy Minerals. Die zentrale Lage der Liegenschaft in einem tieferen Bereich des Tals ist ausgezeichnet; weniger deshalb, weil Sienna aktuell selbst ins produzierende Lithium-Business einsteigen würde, sondern weil man ein gesteigertes Interesse von Lithium-Mitbewerbern an dem Areal unterstellen kann.


Das Clayton-Valley-Komitee

Wie Sienna Resources aktuell bekannt gibt, ist das Unternehmen dem sogenannten „Clayton Valley Lithium Advisory Commitee“ (kurz: CVLAC) beigetreten. Dabei handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft von Einzelpersonen und Unternehmen, die ein berechtigtes Interesse an der Entwicklung des gesamten Clayton-Valley-Areals bezüglich ihrer jeweiligen Lithium-Anlagewerte haben. Die Mitglieder des CVLAC streben die Zusammenarbeit aller Beteiligten bezüglich weiterer Entwicklungen, Datenerhebungen sowie möglicher Fusionen und Übernahmen an. Sämtliche Geschäftstätigkeiten im Clayton Valley rund ums Lithium sollen in diesem Rahmen abgestimmt werden. Das CVLAC tritt damit als Wettbewerber zum Riesen Albemarle auf. Auch Cruz Cobalt und Spearmint hatten bereits ihre Beteiligung am Ausschuss bekanntgegeben.


Nicht zuletzt durch die Interessensbekundung von Tesla-Chef Elon Musk am Erwerb von Lithium-Projekten in Nevada war Clayton Valley in den Fokus von Investoren gerückt.


Albemarle gibt den Startschuss

Silver Peak ist die derzeit einzige Lithium produzierende Ressource in den USA. Anlass zur Gründung des VLAC war Albemarles Ankündigung einer 30- bis 50-Millionen-Dollar-Investition, um den Output aus dem Projekt bis zum Jahr 2025 zu verdoppeln und dabei die Rechte am Solewasser auszuschöpfen. Außerdem soll ein Programm neue Erkenntnisse über Methoden zur Gewinnung von Lithium aus der im Clayton Valley vorhandenen Tonerde untersucht werden.


Die Albemarle Corporation ist ein führender Konzern im Bereich der Spezialindustrie und das weltgrößte Lithium-Unternehmen. Es hat seinen Sitz in Charlotte, New Carolina und unterhält rund um den Globus verschiedene Lithium-Projekte und Produktionsanlagen. Neben Silver Peak in Nevada sind weitere Ressourcen im Besitz von Albemarle lithiumhaltige Solevorkommen in Arkansas und die historische Lithium-Lagerstätte Kings Mountain in New Carolina. Diese ist als eines der reichsten Spodumenerz-Vorkommen der Welt bekannt. Dort befinden sich außerdem das technische Zentrum für Lithium und Pilotbetriebe von Albemarle.


Forschungen und staatliche Investitionen

Auch das ist wissenswert: Das Energieministerium der USA fördert ein Forschungsprojekt des Argonne National Laboratory zur Optimierung der Produktion von Lithiumhydroxid aus Sole, das auch die Produktion von Albemarle voranbringen könnte. Die staatliche Unterstützung von Projekten mit Lithium-Bezug dürfte sich ausweiten: Wie bereits im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfes bekannt geworden war, plant die Regierung des gewählten Präsidenten Joe Biden Investitionen über 400 Milliarden Dollar in Maßnahmen zur Energiewende und zur Sicherstellung der Lieferketten kritischer Mineralien in Unabhängigkeit von China. Lithium aus US-amerikanischer Produktion wäre einer dieser Bodenschätze.


Lithium als Zukunftsschatz

Lithium wird in Zukunft ein exponentielles Nachfragewachstum verzeichnen. Einen wesentlichen Anteil daran hat der Boom der Elektromobilität: Lithium ist eines der wichtigsten Elemente, die zur Produktion von Energiespeichermedien benötigt werden. Die Batterien sind wesentliche Bestandteile der Technologien für Elektromobilität und grünen Energielösungen. US-amerikanische Automobilhersteller sind schon jetzt bestrebt, die Lieferketten zu regionalisieren und zugleich mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Die Investition in inländische Kapazitäten leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.


Über Sienna Resources

Sienna Resources aus Vancouver erforscht und entwickelt hochwertige Mineralprojekte in politisch stabilen Bergbaugebieten. Das Unternehmen ist vielseitig aufgestellt, sowohl bezüglich der Bodenschätze als auch dem Standorte seiner Projekte.


Durch eine Partnerschaft mit EMX Royalty Corporation ist Sienna Resources an drei Bergbauprojekten in Skandinavien beteiligt: Bleka und Vekselmyr (Norwegen, beides Goldsysteme auf Grünstein), Kuusamo (Platinelemente, Finnland) und Slättberg (Platin-Palladium-Nickel, Schweden). Dazu kommen das Platin-Palladium-Projekt Marathon-Nord in Ontario, Kanada und das Clayton-Valley-Lithiumprojekt in Nevada, USA.



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