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Siemens bestätigt Pläne zur Abspaltung einer weiteren Einheit - Produktionsstopp bei VW-Tochter Skoda




18.10.21 12:45
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte notieren zu Beginn der neuen Woche schwächer, so die Experten von XTB.

Die westeuropäischen Blue-Chip-Indices seien um mehr als 0,5% gefallen, wobei der französische CAC 40 (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400) um mehr als 0,7% nachgegeben habe und zu den größten Underperformern gehört habe. Der polnische WIG20 (ISIN: PL9999999987, WKN: 969729) sei mit einem Plus von 0,6% aktuell der stärkste europäische Blue-Chip-Index.

Die deutschen Koalitionsgespräche kämen langsam voran. SPD, Grüne und Freie Demokraten hätten in der vergangenen Woche eine vorläufige Einigung über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen erzielt, wobei die Zustimmung der jeweiligen Parteitage erforderlich sei. SPD und Grüne hätten diese Woche bereits grünes Licht für die Gespräche gegeben, während die Freien Demokraten voraussichtlich heute darüber abstimmen würden. Die drei Parteien wollten keine Steuererhöhungen vornehmen. Sie würden sich auch mit dem Thema Klima befassen und planen, den Mindestlohn im ersten Jahr der neuen Regierung auf 12 Euro pro Stunde zu erhöhen.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe am Ende der Vorwoche das 61,8%-Retracement der im August begonnenen Abwärtskorrektur erreicht. Allerdings habe der Index am Freitag in diesem Bereich gekämpft und heute sei ein starker Pullback zu beobachten. Zu beachten sei, dass die obere Grenze der Overbalance-Struktur ebenfalls in der Nähe des 61,8%-Retracements zu finden sei und ein Durchbruch darüber erforderlich wäre, um von einer Trendumkehr zu sprechen. Die erste kurzfristige Unterstützung, die es zu beachten gelte, falls sich der laufende Pullback vertieft, wäre der 200er-SMA, der bei 15.460 Punkten zu finden sei. Für heute stünden keine wichtigen Wirtschaftsberichte an und auch der Kalender für die Ergebnisberichte sei eher leer. Händler sollten sich jedoch bewusst sein, dass der heutige Handel von Schlagzeilen und der allgemeinen Stimmung dominiert werden könnte.

Unternehmensnachrichten:

Siemens (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) habe die jüngsten Medienberichte bestätigt und mitgeteilt, dass das Unternehmen in der Tat die Trennung von einer Einheit plane, die sich auf große Antriebsanwendungen konzentriere. Ziel sei es, die Einheit nach einer Trennung zu veräußern. Laut "Handelsblatt" seien mehr als sieben Tausend Mitarbeiter von der Entscheidung betroffen.

Das italienische Rüstungsunternehmen Leonardo (ISIN: IT0003856405, WKN: A0ETQX, Ticker-Symbol: FMNB) habe erklärt, dass Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, NASDAQ OTC-Symbol: EADSF) nicht mit Teilen von Manufacturing Process Specification beliefert worden sei, einem Unterauftragnehmer, dessen fehlerhafte Produkte letzte Woche in Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA)-Flugzeugen gefunden worden seien. Die Bedenken seien aufgekommen, da MPS als zugelassener Lieferant von Airbus gelistet sei.

Bei Skoda Auto, das zu Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) gehöre, sei heute ein zweiwöchiger Produktionsstopp eingeleitet worden. Die Entscheidung sei aufgrund von Halbleiterknappheit getroffen worden. Der Stopp betreffe die Produktion von Neufahrzeugen, da Skoda in diesem Zeitraum 10 Tausend noch nicht fertiggestellte Fahrzeuge fertigstellen wolle. (18.10.2021/ac/a/m)






 
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