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Kolumnist: Jörg Schulte

Sibanye-Stillwater mit operativen Ergebnissen für das dritte Quartal




04.11.19 07:12
Jörg Schulte








Die Bergbaugruppe Sibanye-Stillwater (ISIN: ZAE000173951 / JSE: SGL / NYSE: SBGL) mit Sitz in Südafrika veröffentlichte seine operativen Ergebnisse für das dritte Quartal 2019. Bei deren. Durchsicht stellt man schnell fest, dass die Entwicklungen in der gesamten Unternehmensgruppe positiv sind. Während die Finanzergebnisse nur halbjährlich veröffentlicht werden, informiert der Sibanye-Stillwater-Konzern - https://www.youtube.com/watch?v=BHb5SLrbq8s - allerdings quartalsweise über die operativen Ergebnisse.




Operative Ergebnisse des dritten Quartals 2019




Die steigenden Edelmetallpreise schlugen sich in einer deutlichen Ergebnisverbesserung innerhalb der gesamten Gruppe nieder. Eine der erfreulichsten Meldungen ist, dass die südafrikanischen Goldbetriebe des Unternehmens ihre Arbeitssicherheit weiter signifikant steigern konnten. Am 25. Oktober wurden die Goldaktivitäten des Unternehmens sogar als „Bester unterirdischer Sicherheitsdienstleister“ ausgezeichnet, nachdem acht Millionen Arbeitsschichten sicher durchgeführt wurden. Zwei tödliche Unfälle gab es leider bei den südafrikanischen PGM-Betrieben (‚Platinum Group Metals‘) zu beklagen. Trotz der hohen Sicherheitsstandards wird auch hier noch kontinuierlich nachgebessert, um seinen Arbeitnehmern den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.



Zum EBITDA




Das bereinigte EBITDA stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2018 um 240 % auf rund 5,5 Mrd. Rand, was etwa 377 Mio. USD entspricht. Das bereinigte EBITDA ist anteilsmäßig zu 53 % auf die südafrikanischen PGM-Aktivitäten, zu 32 % auf die PGM-Aktivitäten in den USA und zu 15 % auf die südafrikanischen Goldaktivitäten verteilt. Auch die Entwicklungen des Verschuldungsgrades verliefen sehr positiv. Die starken Ergebnisse rücken das Ziel eines Verschuldungsgrades von 1,8 zum Jahresende in greifbare Nähe. Auch die Refinanzierung einer ‚Revolving Credit Facility‘-Kreditlinie wurde erfolgreich abgeschlossen.





Quelle: IRW Press




Überblick über die PGM-Betriebe in den USA




Im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 konnte die Produktion um 6 % auf 147.353 Unzen gesteigert werden. Kleine Probleme verursachten lediglich geotechnische Bedingungen. Vor allem der Zugang zu den platinhaltigen Hängen stellte eine Herausforderung dar. Die Teams vor Ort konnten die Schwierigkeiten im Laufe des Jahres jedoch in den Griff bekommen und die Produktion obendrein erheblich optimieren.




Überblick über die PGM-Betriebe in Südafrika




Die PGM-Betriebe in Südafrika konnten ihre produzierte Menge an Metallen der Platingruppe um sensationelle 70 % auf 518.623 Unzen steigern. Auch die Chromproduktion wurde um 19 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Große Wichtigkeit hat die Integration des Betriebes ‚Marikana‘, die von Sibanye-Stillwater vorangetrieben wird. Verschiedene Schächte des Gebietes befinden sich zurzeit in einem Prüfverfahren, um die maximale Sicherheit zu gewährleisten.




Überblick über die Goldbetriebe in Südafrika




Die Goldbetriebe in Südafrika performen erwartungsgemäß gut. Das Ziel, die Vollproduktion der Goldbetriebe nach Abschluss eines fünfmonatigen Streiks der AMCU wieder aufzunehmen, wurde vorangetrieben und schlussendlich im Laufe des Jahres nicht nur normalisiert, sondern auch stark gesteigert. Sie stieg von 45.268 Unzen im Jahr 2018 auf 239.329 Unzen im Jahr 2019.




Weitere nennenswerte Ereignisse waren eine Restrukturierung der Unternehmensgruppe, um diese effizienter zu machen. Ziel ist es, die Gold- und Platin Portfolios des Konzerns juristisch eigenständig zu halten. Eine von Minderheitsaktionären eingebrachte Bewertungsklage wurde allerdings vom ‚Delaware Court of Chancery‘ zugunsten von Sibanye-Stillwater entschieden.




Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Sibanye-Stillwater Gruppe viele Herausforderungen meistern konnte. Aber dennoch warten weitere noch darauf, in Zukunft in Angriff genommen zu werden. So z.B. die schwierigen Bodenverhältnisse auf dem Unternehmenseigenen ‚Blitz‘-Projekt. Auch steigende Steuern und Lizenzgebühren sind noch entsprechend zu neutralisieren. Der Konzern wird weitere Investitionen anstreben, um die Effizienz zu steigern und diesen Problemen entgegenzutreten.




Wir gehen allerdings derzeit davon aus, dass weitere Übernahmen und Produktionssteigerungen in anderen im Unternehmensbesitz befindlicher Betriebe die erfolgreiche Ausrichtung der Gruppe in die Zukunft sichern werden.




Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie im folgenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=7YiH7xIJwcg&t=2s.










Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.


 


Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.





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