Erweiterte Funktionen


Schwellenländer mit kriselnden Währungen




06.09.18 14:05
LOYS

Oldenburg (www.aktiencheck.de) - Mit großer Regelmäßigkeit geraten Währungskrisen in Schwellenländern in den Blickpunkt der Finanzberichterstattung, so die Experten von LOYS.

"Zuletzt ist es der Türkei so ergangen, nachdem die türkische Lira (TRY) rasch um circa 30 Prozent gegenüber dem Euro und vor allem dem amerikanischen Dollar abwertete", sage Dr. Christoph Bruns, Fondsmanager und Mitinhaber der Fondsgesellschaft LOYS AG, in seinem jüngsten Monatskommentar.

Wie in nahezu allen Schwellenländern (brasilianischer Real, russischer Rubel, indische Rupie etc.) sehe man solche oder ähnliche Abwärtsentwicklungen der Währung. "An den üblichen Zutaten veritabler Währungskrisen fehlt es der Türkei auch nicht. Die offiziell gemeldete Inflationsrate in der Türkei betrug zuletzt 18 Prozent. Solche Werte nötigen die dortige Zentralbank, hohe Zinsen festzusetzen, um die Kapitalflucht einzudämmen. Ein Teufelskreis kommt in Gang", erkläre Bruns.

Schließlich sei die Wertschätzung eines Landes nirgendwo präziser abzulesen als an den Zinsen, die für Staatsanleihen zu entrichten seien. Für die marktführende zehnjährige türkische Staatsanleihe in US-Dollar stehe derzeit eine Rendite von 8,9 Prozent zu Buche. "Die in türkische Lira begebene Anleihe rentiert gar mit über 20 Prozent. Zum Vergleich: Das ‚gerettete‘ Griechenland muss aktuell Renditen von 4,4 Prozent für zehnjährige Staatsanleihen anbieten", füge Bruns hinzu.
(06.09.2018/ac/a/m)





 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...