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Saudi-arabischer Energieminister unterstützt Ölpreise verbal




15.02.18 15:19
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Brentöl handelt nach einem kräftigen Anstieg wieder bei 65 USD je Barrel, WTI bei 61,5 USD je Barrel, so die Analysten der Commerzbank.

Der Preisanstieg habe gestern Abend eingesetzt und sich in der Nacht fortgesetzt. Auslöser seien die US-Lagerdaten gewesen, die einen geringer als erwarteten Aufbau der US-Rohölbestände und einen abermals kräftigen Abbau der Rohölvorräte in Cushing gezeigt hätten. Letztere seien um weitere 3,6 Mio. Barrel auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2015 gefallen. Sie lägen mittlerweile fast 40% unter dem 5-Jahresdurchschnitt und hätten sich innerhalb von drei Monaten halbiert. Das sei auch angesichts der geringeren Rohölverarbeitung der Raffinerien und der stark steigenden Schieferölproduktion im benachbarten Permian Basin bemerkenswert.

Zusätzlich preistreibend sei ein seit gestern deutlich schwächerer US-Dollar, der nach der Veröffentlichung enttäuschender US-Daten erheblich unter Druck geraten sei und sich wieder dem Drei-Jahrestief von Ende Januar nähere. Zudem habe es noch eine Verbalintervention durch den saudi-arabischen Energieminister al-Falih gegeben. Dieser habe gesagt, dass man den Ölmarkt lieber etwas zu knapp halten werde als die Produktion zu früh anzuheben. Zudem wolle Saudi-Arabien die Rohölexporte im März trotz eines geringeren Eigenbedarfs unter 7 Mio. Barrel pro Tag halten. Offensichtlich habe sich al-Falih zu diesem Kommentar veranlasst gesehen, um die Ölpreise zu stabilisieren. Denn vor ihrem kräftigen Anstieg hätten sie gestern sogar gedroht, unter das Tief von Ende letzter Woche zu fallen. (15.02.2018/ac/a/m)





 
 
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