Sartorius: Die Geschäfte laufen auf Hochtouren - Dennoch rutscht die Aktie ab - Aktienanalyse




20.10.21 11:42
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Sartorius-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Sartorius AG (ISIN: DE0007165631, WKN: 716563, Ticker-Symbol: SRT3, NASDAQ OTC-Symbol: SUVPF) unter die Lupe.

Beim Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius würden die Geschäfte weiter auf Hochtouren laufen. Derzeit erlebe Sartorius einen wahren Bestellboom von Herstellern von Impfstoffen und Corona-Tests, an die Sartorius wichtiges Zubehör liefere. So habe das Unternehmen in den ersten neun Monaten deutlich mehr als im Vorjahr verdient. Die Aktie rutsche am heutigen Mittwoch dennoch ab. Sie sei mit einem Minus von 2,3 Prozent der größte Verlierer des Tages im DAX.

Das Wachstumstempo bleibe hoch, auch wenn es sich im dritten Quartal etwas abgeschwächt habe. Die bereits zweimal erhöhten Ziele für 2021 habe das erst jüngst in den Leitindex DAX aufgestiegene Unternehmen bestätigt.

Ein Händler habe gesagt, der Auftragseingang lasse erkennen, dass die Wachstumsdynamik im dritten Quartal nicht höher gewesen sei als im ersten Halbjahr. Dies könnte belasten. Die Sartorius-Aktien hätten Anfang September mit fast 600 Euro ein Rekordhoch erreicht. Danach habe der Schwung nachgelassen. Vom in der vergangenen Woche markierten Zwischentief bei etwas über 483 Euro hätten sie sich zuletzt aber erholt.

In den ersten neun Monaten sei der Auftragseingang im Jahresvergleich um gut zwei Drittel auf knapp 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Dabei hätten die Niedersachsen gut 2,5 Milliarden Euro umgesetzt, das seien währungsbereinigt gut 50 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gewesen. Zukäufe hätten rund sechs Prozentpunkte zum Umsatzanstieg beigesteuert, der Wachstumsbeitrag aus dem Bereich der Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sowie Corona-Tests habe sich auf etwa 21 Prozentpunkte belaufen.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei auf 866 Millionen Euro geklettert, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von gut 77 Prozent. Die entsprechende Marge habe sich um 5,2 Prozentpunkte auf 34,3 Prozent erhöht. Analysten hätten mit etwas weniger Erlösen und einem geringeren Ergebnis gerechnet. Unter dem Strich sei auf die Aktionäre ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn von knapp 407 Millionen Euro und damit fast doppelt soviel wie ein Jahr zuvor entfallen.

Im laufenden Jahr solle der Umsatz währungsbereinigt um rund 45 Prozent zulegen. Damit würde der DAX-Neuling noch deutlicher wachsen als im Vorjahr. 2020 seien die Erlöse wechselkursbereinigt um rund 30 Prozent auf etwas mehr als 2,3 Milliarden Euro geklettert. Allerdings hätten Anleger auf eine weitere Prognoseanhebung gehofft.

"Der Aktionär" bleibe für die Aktie von Sartorius langfristig ganz klar zuversichtlich, kurzfristig könnte sich die Konsolidierung allerdings noch etwas fortsetzen.

Anleger bleiben investieren, sicheren ihre Gewinne aber weiter mit einem Stopp bei 400,00 Euro nach unten ab, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Sartorius-Vorzugsaktie. (Analyse vom 20.10.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Sartorius-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Sartorius-Vorzugsaktie:
525,80 EUR -2,09% (20.10.2021, 11:40)

XETRA-Aktienkurs Sartorius-Vorzugsaktie:
524,00 EUR -2,24% (20.10.2021, 11:27)

ISIN Sartorius-Vorzugsaktie:
DE0007165631

WKN Sartorius-Vorzugsaktie:
716563

Ticker-Symbol Sartorius-Vorzugsaktie:
SRT3

NASDAQ OTC-Symbol Sartorius-Vorzugsaktie:
SUVPF

Kurzprofil Sartorius AG:

Der Sartorius Konzern (ISIN: DE0007165631, WKN: 716563, Ticker-Symbol: SRT3, NASDAQ OTC-Symbol: SUVPF) ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen und akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions trägt mit einem breiten Produktportfolio mit Fokus auf Einweg-Lösungen dazu bei, dass Biotech-Medikamente und Impfstoffe sicher und effizient hergestellt werden.

Der Konzern wächst durchschnittlich zweistellig pro Jahr und ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,34 Milliarden Euro. Ende 2020 waren fast 11.000 Mitarbeiter an den rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten des Konzerns für Kunden rund um den Globus tätig. (20.10.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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